Es git so Basslines, da kitzeln sogar dir kleinen Häärchen auf den Ohren und das egal in welcher Lautstärke. Gut, bei dem Tracktitel könnte man sich das schon denken. Aber hier wurde von Alfred Heinrichs und Carlo Ruetz wohl mit ganz besonderer Hingabe in den Tiefen des Hör- und Fühlbaren geforscht. Danach kommt nur noch braunes Rauschen.
Das Motor City Drum Ensemble, unter Kennern auch MCDE und für uns: der verrückte Typ mit den freshen Sounds (naja fast) und für Freunde Danilo Plessow (für uns nicht), hat mal wieder geliefert. Schwurbel-House (das ist nun wieder von uns) mit tiefer Fleischeinlage, dass das Testosteron in dem Track auch von den Vocals nicht weniger wird und einen in jedem Zustand über die Tanzfläche schiebt. Detroit lässt grüßen. Der Einfachheit halber wäre die EP Send A Prayer wohl mit Brett am besten beschrieben.
Wir haben an der Bass-Line einen Narren gefressen. Für seinen “My Orbit” Remix muss Clouds wohl tief in seinen Keller hinabgestiegen sein, die verstaubte Kiste in der hintersten Ecke hervorgerückt haben und alle Schlösser, welche die grummelnde Kiste vor dem Aufspringen bewahrten, geöffnet haben und hat den Inhalt schnurstracks in seinen Remix gepresst. Womöglich hat er nicht mal das Licht angemacht. Nur so können wir uns erklären, wie aus dem spährischen und teilweise leichtfüßigem Original von Coma mit seiner stringenten Stakkato-Linie ein fieses Monster wurde. Ein Remix nach unserem Geschmack, welcher das Original bereichert, welches auf jeden Fall gut ist.
The XX in Techno? könnta haben. VIMES scheint sowas wie der next darling der Musikintellektuellen zu sein. Azhar Syed und Julian Stetter aus Köln machen da einen sehr tiefen, mit sphärischen Vocals unterlegten Sound. Wir ziehen da mal mit und warten auf das Album, dass da wahrscheinlich Mitte des Jahres kommen soll. Im Moment erscheint am 22. Februar erstmal die Single House of Deer
“pshhh come on. you should know EXACTLY what to expect from a wax release. not ground-breaking, just insanely refined. love it.” – User Kem1kal auf youtube
genau so sehen wir das auch. Gerüchten nach soll es die letzte Wax und damit das Ende der Reihe sein, weiss da jemand mehr?
Robot (Robert) Koch goes episch. Während er so im Studio an seinem 4. Album werkelt, haut der mal eben unter seinem Nebenprojekt Robots Don’t Sleep (der Name scheint Programm) eine EP raus, die man wohl getrost als Popmusik aus der Zukunft bezeichnen könnte. Bei Robots Don’t Sleep handelt es sich um ein Bandprojekt von Robert welches, anders als seine Solonummern, mehr Wert auf Melodien und Songwriting legt. Gefeatured wird er stimmlich von John LaMonica, der schon auf seinem letzten Album beim Track “The Other Side” mit von der Partie war.
Wir sind (an)gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Der Junge ist wohl im Mainstream angekommen.
Nachdem wir in letzter Zeit vermehrt die Benutzung eines wahren Klassikers in diversen Eletrosets vernommen haben, sind wir der Sache mal nachgegangen. Beim Track selbst handelt es sich um Sonos Keep Control. Weitaus interessanter ist aber, dass sich ein gewisser Bristolian Daniel Pearce aka Eats Everything des Songs mal angenommen hat. Das Ergebnis ist ein dermaßen deepes Brett mit mäandernden Basslines irgendwo Zwischen Trommelfell und Dickdarm, einem Spannungsbogen wie bei einem klassischen Drama und einem sehr netten Händehoch-Moment. Aber das Schönste ist eigentlich, dass dieser Rework für lau zu haben ist. Wir sind gespannt, ob das Ding ein Spass blieb oder noch ganz ernst auf Vinyl gepresst wird.
Cheesyness hin, cheesyness her. Der track ist irgendwie positiv deep und ich schreibe schon wieder Müll. Dennoch soll jedem dieser Agaric Remix ans Herz gelegt werden. Die Samples wirken wunderbar deplaziert und kommen doch genau auf den Punkt. Die im Hintergrund lullernde Heimorgel sorgt genau für die richtige Prise FeelGood und der Beat nimmt einen einfach so mit. Wohin? Egal! Das bringt Licht auf die Tanzfläche und macht doch alles dunkel und gemütlich.
Schon die Debut-LP von Lazer Sword war Ende 2010 wegweisend in Sachen Blap/Glitch/Wonky-Experimental, und wem diese Begriffe wenig bis nichts sagen: sie war damals und ist auch heute noch geil. Klar, dass die fixen Herren von Monkeytown sich alsbald dieses Juwel abgriffen und Lazer Sword nun Ende April ihren zweiten Langspieler auf ebenjenem Label fallenließen. Etwas mehr Techno, weniger Glitch, schön deep und immer noch am Ausprobieren. Im Vergleich nimmt sich “Memory” schon etwas ruhiger und durchproduzierter, argwöhnende Zungen würden vielleicht behaupten, “intellektueller” aus, als der Vorgänger, dennoch darf man noch immer den etwas ungeraden, leicht schleppenden Wonkygroove genießen, der Lazer Sword von vielen anderen Interpreten abhebt.
Aber könnt ihr auch selbst mal gucken, kann ja nich alles machen.
Unten findet ihr zum Vergleich den guten alten Bringer “Batman” vom ersten Album und zusätzlich den “Cop that Flip”-Remix, der meines Wissens leider nie einen Release gefunden hat. Warum wohl?!
Schräges Cover, starker Sound und genau richtig sich an einem Sonntag langsam wieder einzugrooven. Sicher wurde Jai Paul mit seinem Cover von Drakes ‘Dreams Money Can Buy’ (oder war es anders herum) BTSTU schon überall durchgereicht. Nur halt eben nicht bei uns. Also fahren wir die Maschine mal langsam wieder hoch und nicken mit dem Kopf
Heute: Musik zum Ausrasten. Jedoch im negativen Sinne. Wer hier erwartet, dass nahezu jeder Track ordentlich kickt und Bassdrum und Kickdrum eine Einheit bilden, die als Stoßtrupp das Trommelfell und und Gesäßmuskulatur gleichermaßen in Schwingungen bringt, muss wohl oder übel weiterklicken. Bei Acid Pauli ist alles mal wieder ein bisschen anders. Sein Remix […]
You, You, You so wabert es immer wieder durch die Lautsprecher. Blubbernd die Bassline und dazu alles in einer gewissen Aufregung, die das Gefühl zurück lässt, da kommt gleich noch was. Muss aber nicht. Terranova macht das hier ganz geschickt und liegt mit dieser Housescheibe so ziemlich weit oben auf der Welle, die für solchen [...]Check this out:Dapayk Sol […]
Im Kater ist alles ein wenig anders; bunter, verrückter und eben auch musikalischer. Man pflegt dort einen, aus BAR25-Zeiten üernommen Stil, der irgendwo zwischen Zirkus, Freibad und Ferienlager liegt. Kurzum es wird einem leicht gemacht, bei diesem Sound mit zu gehen. Somit war uns diese Truppe immer ein wenig suspekt. Klar, Dirty Döring, Marcus Meinhardt, […]
Dass wir auf epischen bis hin zu cheesigem HandsUp-Techno stehen ist eine Tatsache, derer wir uns nicht zu schade sind sie zu erwähnen. Eine feste Nummer für diese hymnenartigen Nummern ist Kölsch. Waren wir bei seinem Track Loreley noch skeptisch, was wir damit anfangen sollen, so hat uns der Däne Rune Reilly alias Kölsch nun [...]Check this out:SOTD: Kölsc […]
Es git so Basslines, da kitzeln sogar dir kleinen Häärchen auf den Ohren und das egal in welcher Lautstärke. Gut, bei dem Tracktitel könnte man sich das schon denken. Aber hier wurde von Alfred Heinrichs und Carlo Ruetz wohl mit ganz besonderer Hingabe in den Tiefen des Hör- und Fühlbaren geforscht. Danach kommt nur noch [...]Check this out:SOTD: Carlo Ruetz […]
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