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SOTD: Jai Paul – BTSTU (Edit)

Schräges Cover, starker Sound und genau richtig sich an einem Sonntag langsam wieder einzugrooven. Sicher wurde Jai Paul mit seinem Cover von Drakes ‘Dreams Money Can Buy’ (oder war es anders herum) BTSTU schon überall durchgereicht. Nur halt eben nicht bei uns. Also fahren wir die Maschine mal langsam wieder hoch und nicken mit dem Kopf

SOTD: Nathan Fake – You Are Here (Four Tet Remix)

Mal wieder eines dieser Meisterwerke, die an einem vorbei gehen und man sie erst fast zu spät bemerkt. Dennoch ein ganz großes Werk, welches Four Tet da zusammengeremixed hat. Nathan Fake, dessen Sound ja schon ab Werk eine unvergleichliche Dichte besitzt, wird hier noch mit der extra Dosis Liebe und Hingabe versehen, dass einem die Ohren schlackern. Ganz großes Ohrenkino und für das Auge ist auch etwas dabei.

Nathan Fake – You Are Here – Four Tet Remix (Video-Clip) from Javier Largen on Vimeo.

SOTD: Robag Wruhme – Donnerkuppel

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat Robag Wruhme endlich seine neue Scheibe “Donnerkuppel” draussen. Natürlich läuft man Gefahr, dass man gerade den ersten Track schon ein wenig überhört hat. Dafür sind aber die beiden anderen Songs auf der Platte (fast) noch ungehört und erweitern das Release um ein paar Nuancen. Wie sooft bei Robag werden die Tracks mit der Zeit nicht schlecht sondern lassen sich auch noch nach Jahren als vorzügliches Beispiel guter Elektronischer Tanzmusik aus der Sammlung zaubern.


PS: der Promotext ist hier nun wirklich was für Fans solcher literarischen Ergüsse:

Man kann ihn ja gar nicht genug über den grünen Klee loben. Die sogenannte internationale Fachpresse wird ja auch nicht müde, neue Wahnsinns-Attribute für ihn zu erfinden, die wir hier aber nun wirklich nicht runterbeten wollen. Denn Bescheidenheit ist eine Tugend, die gross geschrieben wird im Hause Kompakt. Alles andere als bescheiden sind allerdings die neuesten Errungenschaften von besagtem Belobhudelten, nämlich Robag Wruhme. Seinerseits selbstredend die personifizierte Bescheidenheit, rang er seinem nicht ganz so bescheidenen Instrumentarium drei strahlende Neukompositionen ab, die von seinem just auf Pampa veröffentlichten Album “Thora Vukk” aus gesehen, zumindest zu zwei Dritteln, deutlicher auf der Tanzfläche zu verorten sind. Der dramatisch betitelte Titelsong “Donnerkuppel” knüpft in seiner melodieschwangeren Entrücktheit nahtlos an immergrüne Kompakt-Klassiker wie “Wombat” und “Wurz & Blosse” an. Untenrum ist natürlich auch einiges gebacken, denn da haben’s die Leute gern. Das weiss jeder. Mit “Wemmel” begibt sich Robag in beattechnisch gefährliche Gefilde, will meinen, grauer die Grauzonen nie klangen. Da sollen sich aber künftige Generationen die Zähne dran ausbeissen, welchem Genre denn das schon wieder zuzuordnen sei. Bevor der imaginäre Vorhang fällt, verbleibt noch die Zugabe “Polch Dutto” zu erwähnen. Diese ist erfreulich freie Musike für Menschen, die in aller Bescheidenheit auch gerne mal den Beat weglassen und einfach nur mit Öhrchen in Lauschstellung aus dem Fenster kucken. Ein Fest für Katzen!

SOTD: Project 24 – Valley Of Recognition

Manche Technosongs haben das Etikett ‘deep’ mehr verdient als andere, sofern man da nicht besser nominal unterscheiden sollte. Wir wissen schlicht und ergreifend nichts über ‘Project 24′. Was wir aber wissen, dass es sich hierbei um eine echt deepe techhouse Scheibe handelt, die sicher noch des Öfteren zu hören sein wird.

SOTD: tINI – Fail Better

Verschwurbelt, verwuschtelt und irgendwie groovig. So endet die Woche und alle sind glücklich.

SOTD: Lucky Paul – Thought We Were Alone feat Milosh (Gadi Mizrahi & Eli Gold – Money vs Gold Remix)

Es gibt so Songs die müssen im Ohr des geneigten Höhrers reifen. Da muss man sich dann auch sagen, dass höre ich mir jetzt nochmal an. Oder es bedarf eines cleveren DJs der die Platte gekonnt in einem Mix platziert. Da man diesem DJ generell Sympathie entgegen bringt, mag man dann plötzlich auch den Track.
Gänzlich ohne DJ sind wir bei Lucky Pauls Thought We Were Alone ausgekommen. Eine deepe Nummer die ihren kompletten Reifegrad noch nicht erreicht hat. Spötter können auch gerne cheesy rufen. Wir aber glauben, dass das zu schnell geschossen wäre.


Lucky Paul – Thought We Were Alone feat Milosh (Gadi Mizrahi & Eli Gold – Money vs Gold Remix) anhören und kaufen

SOTD: Metope – Atlantic

Wenn einer es schafft Musik ruhig und trotzdem treibend zu machen, dann gefällt uns das. An diesen Anspruch kommt Metope ziemlich nah ran.Alles irgendwie eine runde Sache, nicht zu schnell nicht zu langsam. Aber das liegt auch daran, dass wir die meiste Musik notgedrungen zu Hause hören. Dennoch möchten wir dem Track eine Clubtauglichkeit nicht absprechen.

SOTD: Lawrence – Dwelling on the Dunes

Youtube-User Leedearn: “wow, how the fuck did i miss this! thanks DJ Koze! awesome, awesome track
das können wir genau so unterschreiben. Für nicht Eingeweihte, DJ Koze hatte die Nummer auf seine aktuellen Beatport Charts gesetzt.

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SOTD: Kollektiv Turmstrasse – Uneins (Remixes)

Ein paar neue Remixes der Auskopplung “Uneins” des Deepness Megaalbums “Rebellion der Träumer” von Kollektiv Turmstrasse gibt es heute auf die Ohren.
Wie man es noch tiefer und spährischer machen kann, erschließt sich uns zwar nicht, aber funktionieren tut dann die Of Norway Version trotzdem sehr gut. Bei Aril Brikha wirds dann träumerisch und damit diese Remix Ep zur runden Sache. Mal schauen, ob da nicht noch was kommt.

Kollektiv Turmstrasse – Rebellion der Träumer – Remixes Part 2 by Connaisseur Recordings

SOTD: Florian Meindl – My View on Disco

Herr Meindl scheint sich ernstzunehmend von seinem bekannten TechHouse-Sound zu verabschieden und der deepen, groovigen corporate identity seines Labels Stil vor Talent zu folgen. Anders ist mir nicht zu erklären wie jetzt bei aus der Auskopplung “My View on Disco” aus dem SvT Jubiläumssamplers zu solch einem vergleichsweise ruhigen Sound kommt. Es ist zwar für die Erwartung an Florian Meindl Sound immer noch etwas ungewohnt aber dennoch nicht gerade schlecht. Oder es war einfach nur sein Blick auf Disco.



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