Schräges Cover, starker Sound und genau richtig sich an einem Sonntag langsam wieder einzugrooven. Sicher wurde Jai Paul mit seinem Cover von Drakes ‘Dreams Money Can Buy’ (oder war es anders herum) BTSTU schon überall durchgereicht. Nur halt eben nicht bei uns. Also fahren wir die Maschine mal langsam wieder hoch und nicken mit dem Kopf
Mal wieder eines dieser Meisterwerke, die an einem vorbei gehen und man sie erst fast zu spät bemerkt. Dennoch ein ganz großes Werk, welches Four Tet da zusammengeremixed hat. Nathan Fake, dessen Sound ja schon ab Werk eine unvergleichliche Dichte besitzt, wird hier noch mit der extra Dosis Liebe und Hingabe versehen, dass einem die Ohren schlackern. Ganz großes Ohrenkino und für das Auge ist auch etwas dabei.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hat Robag Wruhme endlich seine neue Scheibe “Donnerkuppel” draussen. Natürlich läuft man Gefahr, dass man gerade den ersten Track schon ein wenig überhört hat. Dafür sind aber die beiden anderen Songs auf der Platte (fast) noch ungehört und erweitern das Release um ein paar Nuancen. Wie sooft bei Robag werden die Tracks mit der Zeit nicht schlecht sondern lassen sich auch noch nach Jahren als vorzügliches Beispiel guter Elektronischer Tanzmusik aus der Sammlung zaubern.
PS: der Promotext ist hier nun wirklich was für Fans solcher literarischen Ergüsse:
Man kann ihn ja gar nicht genug über den grünen Klee loben. Die sogenannte internationale Fachpresse wird ja auch nicht müde, neue Wahnsinns-Attribute für ihn zu erfinden, die wir hier aber nun wirklich nicht runterbeten wollen. Denn Bescheidenheit ist eine Tugend, die gross geschrieben wird im Hause Kompakt. Alles andere als bescheiden sind allerdings die neuesten Errungenschaften von besagtem Belobhudelten, nämlich Robag Wruhme. Seinerseits selbstredend die personifizierte Bescheidenheit, rang er seinem nicht ganz so bescheidenen Instrumentarium drei strahlende Neukompositionen ab, die von seinem just auf Pampa veröffentlichten Album “Thora Vukk” aus gesehen, zumindest zu zwei Dritteln, deutlicher auf der Tanzfläche zu verorten sind. Der dramatisch betitelte Titelsong “Donnerkuppel” knüpft in seiner melodieschwangeren Entrücktheit nahtlos an immergrüne Kompakt-Klassiker wie “Wombat” und “Wurz & Blosse” an. Untenrum ist natürlich auch einiges gebacken, denn da haben’s die Leute gern. Das weiss jeder. Mit “Wemmel” begibt sich Robag in beattechnisch gefährliche Gefilde, will meinen, grauer die Grauzonen nie klangen. Da sollen sich aber künftige Generationen die Zähne dran ausbeissen, welchem Genre denn das schon wieder zuzuordnen sei. Bevor der imaginäre Vorhang fällt, verbleibt noch die Zugabe “Polch Dutto” zu erwähnen. Diese ist erfreulich freie Musike für Menschen, die in aller Bescheidenheit auch gerne mal den Beat weglassen und einfach nur mit Öhrchen in Lauschstellung aus dem Fenster kucken. Ein Fest für Katzen!
Manche Technosongs haben das Etikett ‘deep’ mehr verdient als andere, sofern man da nicht besser nominal unterscheiden sollte. Wir wissen schlicht und ergreifend nichts über ‘Project 24′. Was wir aber wissen, dass es sich hierbei um eine echt deepe techhouse Scheibe handelt, die sicher noch des Öfteren zu hören sein wird.
Es gibt so Songs die müssen im Ohr des geneigten Höhrers reifen. Da muss man sich dann auch sagen, dass höre ich mir jetzt nochmal an. Oder es bedarf eines cleveren DJs der die Platte gekonnt in einem Mix platziert. Da man diesem DJ generell Sympathie entgegen bringt, mag man dann plötzlich auch den Track.
Gänzlich ohne DJ sind wir bei Lucky Pauls Thought We Were Alone ausgekommen. Eine deepe Nummer die ihren kompletten Reifegrad noch nicht erreicht hat. Spötter können auch gerne cheesy rufen. Wir aber glauben, dass das zu schnell geschossen wäre.
Wenn einer es schafft Musik ruhig und trotzdem treibend zu machen, dann gefällt uns das. An diesen Anspruch kommt Metope ziemlich nah ran.Alles irgendwie eine runde Sache, nicht zu schnell nicht zu langsam. Aber das liegt auch daran, dass wir die meiste Musik notgedrungen zu Hause hören. Dennoch möchten wir dem Track eine Clubtauglichkeit nicht absprechen.
Youtube-User Leedearn: “wow, how the fuck did i miss this! thanks DJ Koze! awesome, awesome track
“ das können wir genau so unterschreiben. Für nicht Eingeweihte, DJ Koze hatte die Nummer auf seine aktuellen Beatport Charts gesetzt.
Ein paar neue Remixes der Auskopplung “Uneins” des Deepness Megaalbums “Rebellion der Träumer” von Kollektiv Turmstrasse gibt es heute auf die Ohren.
Wie man es noch tiefer und spährischer machen kann, erschließt sich uns zwar nicht, aber funktionieren tut dann die Of Norway Version trotzdem sehr gut. Bei Aril Brikha wirds dann träumerisch und damit diese Remix Ep zur runden Sache. Mal schauen, ob da nicht noch was kommt.
Herr Meindl scheint sich ernstzunehmend von seinem bekannten TechHouse-Sound zu verabschieden und der deepen, groovigen corporate identity seines Labels Stil vor Talent zu folgen. Anders ist mir nicht zu erklären wie jetzt bei aus der Auskopplung “My View on Disco” aus dem SvT Jubiläumssamplers zu solch einem vergleichsweise ruhigen Sound kommt. Es ist zwar für die Erwartung an Florian Meindl Sound immer noch etwas ungewohnt aber dennoch nicht gerade schlecht. Oder es war einfach nur sein Blick auf Disco.
Und dann ist er plötzlich wieder da der Daniel Mehlhart. Mit einer ebenso liebevollen wie gut produzierten Scheibe “Groove Eimer” auf Monique Music. Am meisten angetan hat es uns die Nummer “Bad Ass Motherfucker”. Die härtere Wortwahl wird durch den seichten und schwoofigen Funksound (stilecht mit gesampelter Funkguitarre) kontakariert. Bad Ass sind auf jede […]
Man nehme eine dem Dubstep entlehnte Bassline und breaky Drums, setze auf das Ganze ein Akira-artig anmutendes Choralsample, halte sich nicht mit “Drops” und derlei Massentauglichkeitsindikatoren auf und wumms – hat einen Knallertrack, der rollt, wie der Osten das nun mal zu tun pflegt. So macht man das bei Acker Records und wer bisher nur […]
So nun aber mal wieder serious business hier. Techhouse! Nicht dieses Rummelbudenzeug, sondern richtig saftige Drums die im mittleren Teil des Gehörgangs noch ein wenig nachprickeln. Das alles nicht unnachgiebig aber dennoch schnörkellos verpackt und ab damit durch die Boxen. Bam! street date: 14.05.2012 Check this out:SOTD: Aki Bergen – Don´t Call Me Artist […]
Justin Martin wird Housiger. Zwar sind hier und da noch einige Ecken und Kanten zu erkennen, aber der breakige Miamisound mit dem er maßgeblich das Label Dirtybird definiert hat, scheint sich langsam abzuschleifen. Ist das nun dem schnöden Mammon geschuldet oder hat er sich einfach zu lange in Europa aufgehalten? Wir wissen es nicht und […]
“Schon wieder Mollono.Bass”, werden sie sagen, “klingt doch immer gleich mit seinen Akkordeonsamples”, werden sie uns vorhalten. “NA UND?!, Wir mögen es eben cheesy”, antworten wir da. Aus der EP “Der kleine Moritz” ist diese Nummer und die ist generell zu empfehlen. Check this out:SOTD: Stefan Biniak – Less DesireSOTD: Der E-Kreisel – Hot StuffJazzylectro [ […]
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