SOTD: Pan-Pot – Kepler
Die Reaktionen der geneigten Höhrerschaft reichen von “bleibt beim Techno” bis “this is fucking genius”. Wir feieren dieses kleine “tool” von Pan-Pot auf jeden Fall und nehmens mal als Weihnachtsgeschenk mit.
Die Reaktionen der geneigten Höhrerschaft reichen von “bleibt beim Techno” bis “this is fucking genius”. Wir feieren dieses kleine “tool” von Pan-Pot auf jeden Fall und nehmens mal als Weihnachtsgeschenk mit.
Jai Pauls BTSTU haben wir ja hier schon mal abgefeiert. Besser gesagt den Edit (vonwemauchimmer). Da er aber mehr so der Künstler ist, den wir nicht direkt auf unserem Radar haben, verfolgen wir sein Schaffen auch nicht direkt. Nur manchmal rutscht er dann beim surfen wieder an unserem Browser vorbei. Da ists dann auch egal, dass die Nummer vom März 2012 ist. Im Internet muss nicht immer alles so schnell sein. Das zeigt ja auch Jasmine Demo.
Schon länger bekannt und dennoch wollen wir uns es nicht nehmen lassen, auf einen Londoner MC hinzuweisen, der sowohl unglaublich produktiv als auch sehr abwechslungsreich ist. Bereits seit 2004 ist der nunmehr 28-jährige EastLondoner aktiv und hat ein veritables Portfolio vorzuweisen, im speziellen seine Einzelanfertigungen ab 2007 seien dem geneigten Hörer ans Herz gelegt. Richtig reich ist der Gute zwar noch nicht geworden, dennoch sprechen seine Sekundärcredibility, nachzuweisen an seinen Kollaborationen, und seine Experimentierlust eine unmissverständliche Sprache: Hier wird geliefert.
Zwei Beispiele, poetisch:
und kräftig:
Der Vollständigkeit halber, dass keiner behaupten kann, dass der abgefeierte Remix (gut es ist schon fast ein Jahr her) hier nicht auch seine Platform findet.
Beggin von Madcon dürfte dem einen oder anderen Radiohörer hier bekannt sein. Die Auskenner unter Euch grooven wahrscheinlich erst richtig beim Original Beggin von The Four Seasons fest. Frankie Valli ab. Warum dann nicht einfach die Grundelemente dieses Tracks herausdestilieren, alles ein wenig schmutziger machen und in einen schönen Dubstep Beat packen?! Geht. Für alle, denen das zu viel ist, wurden noch seichte und bestimmt auch ganz nette 2-Step und House Remixes dazu gepackt. Pussys.
BTW: erschienen ist die Platte auf dem Dubstep-Label Deteldub der Detroit Grand Pubahs
hier leider nur als snipped
Das Original: The 4 Seasons & Frankie Valli – Beggin
Man nehme eine dem Dubstep entlehnte Bassline und breaky Drums, setze auf das Ganze ein Akira-artig anmutendes Choralsample, halte sich nicht mit “Drops” und derlei Massentauglichkeitsindikatoren auf und wumms – hat einen Knallertrack, der rollt, wie der Osten das nun mal zu tun pflegt.
So macht man das bei Acker Records und wer bisher nur von Mollono.Bass gehört hat, dem sei auch der Micronaut bei seiner Reise ins Ich wärmstens ans Herz gelegt.
Die Grenzgänger von Project:Mooncircle werden zusammen 10 Jahre alt und gehören ob ihres nunmehr 100-teiligen Preziosenkatalogs nicht zu knapp gefeiert. Am kommenden Wochenende kann man auditiv und visuell an dem Jubiläum eines der innovativsten Labels am Platze teilhaben. Am 16.03.12 gibt es die Sehenswürdigkeiten der angeschlossenen Kunstarbeiter bei der WarmUp Party im Neonchocolate in der Lychener zu bewundern, während man am Samstag im Club Gretchen zum gediegenen Basswalzer defiliert. Ein Sujet internationaler Hochkaräter, ja – wie sagt man doch gleich – ah – “rockt die Scheiße fett!”.
Wir kommen schon langsam in Stimmung und verweisen auf ein kommendes, sehr fettes Release dieses einzigartigen Sammelbeckens elektronisch-akustischer Musikkultur.
Schräges Cover, starker Sound und genau richtig sich an einem Sonntag langsam wieder einzugrooven. Sicher wurde Jai Paul mit seinem Cover von Drakes ‘Dreams Money Can Buy’ (oder war es anders herum) BTSTU schon überall durchgereicht. Nur halt eben nicht bei uns. Also fahren wir die Maschine mal langsam wieder hoch und nicken mit dem Kopf
Das Jahr war schnell und laut, Techno ist schnell und oft sehr laut. Umso ruhiger gehen wir hier den Jahreswechsel an. Kein Geknalle und Gegröhle. Wir feiern nicht den heißesten Scheiss vom trendigsten Label ab oder empfehlen die deepste Bassline. Nein, wir halten inne. Versuchen mal durch zu atmen und Kraft zu sammeln. Versteht uns nicht falsch, wir wollen hier nicht irgendwelche Vorsätze für das Jahr 2012 bringen oder durchblicken lassen, wo es bei uns hin geht, nein wir wollen nur Stille.
In diesem Sinne gibt es jetzt Kunst auf die Ohren. John Cages 4’33 in der Orchesterversion und für all die, denen es zu pompös oder oldschool ist, haben wir auch noch in eine wunderbar verschwurbelte und pumpende Dupstep-Version (sic!) und eine schnellere und dementsprechend kürzere Death Metal Version drauf gepackt.
Happy New Year
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Irgendwie geil.
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