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SOTD: Daniel Mehlhart – Bad Ass Motherfucker

Und dann ist er plötzlich wieder da der Daniel Mehlhart. Mit einer ebenso liebevollen wie gut produzierten Scheibe “Groove Eimer” auf Monique Music. Am meisten angetan hat es uns die Nummer “Bad Ass Motherfucker”. Die härtere Wortwahl wird durch den seichten und schwoofigen Funksound (stilecht mit gesampelter Funkguitarre) kontakariert. Bad Ass sind auf jeden Fall die Beats, denn die drücken, zwar alles mit der Lockerheit des House aber dennoch ernstzunehmend.

The Micronaut – Schleie

Man nehme eine dem Dubstep entlehnte Bassline und breaky Drums, setze auf das Ganze ein Akira-artig anmutendes Choralsample, halte sich nicht mit “Drops” und derlei Massentauglichkeitsindikatoren auf und wumms – hat einen Knallertrack, der rollt, wie der Osten das nun mal zu tun pflegt.
So macht man das bei Acker Records und wer bisher nur von Mollono.Bass gehört hat, dem sei auch der Micronaut bei seiner Reise ins Ich wärmstens ans Herz gelegt.

SOTD: Josh – Disposition

So nun aber mal wieder serious business hier. Techhouse! Nicht dieses Rummelbudenzeug, sondern richtig saftige Drums die im mittleren Teil des Gehörgangs noch ein wenig nachprickeln. Das alles nicht unnachgiebig aber dennoch schnörkellos verpackt und ab damit durch die Boxen. Bam!


street date: 14.05.2012

SOTD: Justin Martin – Don’t Go

Justin Martin wird Housiger. Zwar sind hier und da noch einige Ecken und Kanten zu erkennen, aber der breakige Miamisound mit dem er maßgeblich das Label Dirtybird definiert hat, scheint sich langsam abzuschleifen. Ist das nun dem schnöden Mammon geschuldet oder hat er sich einfach zu lange in Europa aufgehalten? Wir wissen es nicht und sind für sotwas auch nicht zuständig.
Fest steht: das Ding lädt ja förmlich zum Remixen ein. Die Single wird also nicht der Weisheit letzter Schluss sein und vielleicht kommt da sogar was aus dem eigenen Hause. Lässig ist Don’t Go die Scheibe auf alle Fälle.

SOTD: Funkwerkstatt – Melodien für Millionen (Mollono.Bass Remix)

“Schon wieder Mollono.Bass”, werden sie sagen, “klingt doch immer gleich mit seinen Akkordeonsamples”, werden sie uns vorhalten. “NA UND?!, Wir mögen es eben cheesy”, antworten wir da. Aus der EP “Der kleine Moritz” ist diese Nummer und die ist generell zu empfehlen.

SOTD: Klangkarussel – Sonnentanz

765.000 YoutTube- Views innerhalb von knapp 3 Monaten und wir haben nichts davon mitbekommen? Dabei hielten wir uns doch für den Gradmesser der Upcoming Trends schlechthin. Aber wenn man mit einer so schönen Nummer wie der von Klangkarussel darauf hingewiesen wird, dass das eigene kleine Blog nicht der Nabel der Technowelt ist, geht das mehr als in Ordnung. Dufte Sommer-Nummer. Wankelmut lässt grüßen.

 

 

Monkey Safari – Happy Body Music LP


Den Sound der beiden Jungs von Monkey Safari als Rummeltechno abzutun wäre ein Leichtes. Zu schnell könnte man sich an den Sound von Super Flu oder Hanne & Lore erinnert fühlen, sich sagen “ok, die machen halt dieses Party ding, funktioniert, die Kids in der Provinz feiern das doch eh”. Trugschluss. Von Jazzig “Lenis Gugu” über LoFi “Hush” bis hin zu klassischem, mit weichen Strings gefüllten Housetunes wie “Paparuda” zeigen die beiden Hallenser, dass sie einiges mehr können und wollen.
Natürlich wird man dann auch unweigerlich an den Monaberry Sound mit den klatschenden und punktierten Beats wie bei “Talking Mama” (vorsicht Hitalarm) erinnert. Aber Halle ist eben auch nur ein Dorf. Happy Body Music ist ein eherliches und rundes Stück electronische Tanzmusik, bei dem es uns fast unangenehm ist, fast keine negativen Punkte zu finden. Ausser vielleicht das manchmal kleine Bisschen zu viel Cheesyness. Aber die haben wir ja alle mal.

Monkey Safari – Happy Body Music erschienen bei Mambo

1. Alte Dame
2. Talking Mama
3. Zuckerberg
4. Lenis Gugu
5. Sirens
6. Slam City
7. Tripster
8. Room Service
9. Paparuda
10. Fleetstreet
11. Sumo Skin
12. Hush

Rating: ★★★★★★★★☆☆

Monkey Safari – Talking Mama


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RIP MCA

Aus aktuellem Anlass. Ein Mist ist das doch alles.
So we gonna fight for our right to party! even with coldplay

SOTD: Paperclip People – Throw (Slams RTM Remix)

Das große Aufwärmen alter Tanzflächenbomben ist nun in vollem Lauf. Die Nummer von Slam sollte da schon mal hervorgehoben werden. Die alte Carl Craig Nummer der Paperclip People wurde eigentlich nur ein wenig vom Acid bereinigt und druckvoller gemacht. Und da wir ja händeringend nach ehrlichem, druckvollen Sound suchen, kommt uns die Scheibe ganz gelegen.

SOTD: Moon Runner – Cultural Track One

NuDisco wo man steht und geht. Manche releases schlecht und andere noch schlechter aber ab und an sind dann wieder Interpreten darunter, die das entweder verstehen, was sie da machen oder einfach ncihts drauf geben und machen. Letzteres scheint bei Moon Runner der Fall zu sein, so mal ganz salopp gesagt. Cheesy ist das Ding schon und irgendwie wundern wir uns, dass wir das mögen. Nichtsdestotrotz eine verdammte groovy Scheibe und damit TDDK approved. Ha ha.



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