Fatboy Slim & Riva Starr – Eat, Sleep, Rave, Repeat

Wenn uns jemand vorher erzählt hätte, dass Fatboy Slim und Riva Star einen track zusammen machen, hätten wir wohl vor uns übermannender Schockstarre nichts gesagt. Was soll da schon bei rauskommen? Sophisticated UK-Sound mit Hulareifen? Wir wüssten es nicht. Nach einer Weile hätten wir die Information als völlig abwegig unter Mythen abgetan.
Nun haben sie die beiden Herren das aber wirklich gemacht. Eat, sleep, rave, repeat. So handhaben wir das auch und gehen ins Tagesprogramm über. Verrückt diese Welt.

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Butch – XTC (PURE061)

Zurück in die 90er geht es diesmal mit Butch. XTC, das war damals eines der Themen, welches ganz gerne in Songs behandelt wurde. Nicht dass die Sache durch wäre. MDMA ist scheinbar immer noch ein Thema auf Seiten der Produzenten und auch die Analogie zur Ekstase ist ein Spielball der Musikschaffenden gewesen. Ekstase scheint dann auch die Richtung zu sein, in die Butch seine Hörer drücken möchte. Ja drücken, denn der Song macht Druck. Schnell poltert er los und die Bassline schiebt alles nach Vorne, was sich ihr in den Weg stellt. Ein paar Vocals trällern irgendwas von Ecstasy, was eh keiner verstehen muss, da in dem Augenblick eh meistens der Nebel um einen rauscht und die Mittanzenden schreiend die Arme in die Luft reissen. Das Ding ist Ibiza und Co. Nun war Butch schon in der Vergangenheit kein Kostverächter, was potente Großhallenbrecher angeht. Er kennt sein Handwerk und auch diesmal gönnt er einem keine Pause. XTC, ist Techno pur. Da passt dann auch das Label auf dem veröffentlicht wird: Die Hollandbude 100% Pure.

Auf der B-Seite wurde dann auch gleich Kollaborationsliebling Riva Starr dazu geholt und der Mann hat gleich mal das Thema Ekstase weiter gedreht. Da flattern einem die Vocalschnipsel von links nach rechts im Stereosound das man denkt, man wird verfolgt.  Hier wird dann aber, darauf hat Butch knallhart verzichtet, wieder mal das gute alte White Noise ausgepackt. Damit sollte nun langsam aber sich mal schluss sein.  Im Grund ist bei Starr alles ein wenig mehr cheesy aber bei Weitem nicht weniger Druckvoll sondern sogar leicht trippig. Man kennt sich halt, von wo auch immer.

[rating: 7/10]

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The Martin Brothers – Steal Drums (DB040)

Da haben erst wir vorgestern die neue Sascha Braemer EP noch in den Klee gelobt, wird aus San Francisco schon die nächste Veröffentlichung nachgeschoben, die dann eher nicht so toll ist. Steal Drums soll genau das sein, was es eigentlich auch ist. Nur irgendwie kommt da gar keine richtige Karibikstimmung auf. Zittrig klingt diese eigentlich tolle Instrument. Elektronisch verwurstelt habens die Martin Brothers. Dazu wieder in Kuriositätenkiste des Labels gegriffen, ein paar Drumrolls und alles irgendwie zusammengepappt. Dies ist ein klarer Fall von einer Idee aus der durchaus mehr hätte werden können.

Riva Starr, der Künstler den sich momentan viele ins Boot holen um ihre B-Seiten aufzupeppen, hat dann wenigstens versucht dem drögen Geklöppel etwas mehr Drive zu verpassen. Einige Filter kamen wohl zum Einsatz um dem Song irgendwas Dreckiges abzugewinnen und vielleicht irgendwie noch einen zweiten USP zu verpassen. So richtig rund klingt das aber auch nicht. Schade.

[rating: 5/10]

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