Picked Sound: PREMIERE: Robin Schellenberg & Vruno – Yellow Express [Stil Vor Talent]

PREMIERE: Robin Schellenberg & Vruno – Yellow Express [Stil Vor Talent]

Release Title: Schneeweiss 11
Artist: Robin Schellenberg (@robinschellenberg) & Vruno (@vrunomusic)
Track Title: Yellow Epress
Label: Stil Vor Talent
Catalogue No.: SVT265
Release-Date: 06.12.2019

Over the years, Berlin has been cited as Oliver Koletzki’s main point of reference and, more importantly, his endless source of inspiration. His albums Großstadtmärchen and Großstadtmärchen 2 are wholehearted tributes of the German capital, as its importance is continuously hinted and charted. Friedrichshain, one of Berlin’s vibrant districts, has always held a special place in Oliver’s heart. This is where he started out when he first moved to the city, and this is where he lives now. Kreuzberg’s wall paintings adorn Stil Vor Talent s cover sleeves and host their headquarters. There are little to no corners in the city that haven’t brought a spark of inspiration into the mix. The Schneeweiss compilation series, now at its 11th installment, is built as a form of tribute to all these particles, tied in together into a series of carefully curated tracks. Each compilation stands at the intersection of the musical and cultural surroundings most prominent of their respective times, acting both as a reminder as well as a timeless sound capsule for the years to come.

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✘ Robin Schellenberg (Berlin // Germany)

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✘ Vruno (Berlin // Germany)

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✘ Stil Vor Talent (Berlin // Germany)

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Artenvielfalt – Marzipan EP

Claps und Beats besser four to the floor und dazu eine gute Portion Funk. Mehr braucht es nicht, um uns stumpfe, 4/4 geprägte Technoautisten zu begeistern. Die Artenvielfalt Nummer ist gute Laune, die wir schon von Acker Records oder Stil vor Talent kennen. Wie in den Tagen so mancher Akt kommen die Jungs aus dem Norden der Republik. Ob es die gute Luft oder die eine oder andere Portion Frischfisch ist, wir wissen nicht, welche Stereotype am besten dafür herhält, den Output der Norddeutschen Technoszene zu erklären. So lange aber so tanzbarer Sound dabei rauskommt, fragen wir nicht weiter nach.

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SOTD: Florian Meindl – My View on Disco

Herr Meindl scheint sich ernstzunehmend von seinem bekannten TechHouse-Sound zu verabschieden und der deepen, groovigen corporate identity seines Labels Stil vor Talent zu folgen. Anders ist mir nicht zu erklären wie jetzt bei aus der Auskopplung “My View on Disco” aus dem SvT Jubiläumssamplers zu solch einem vergleichsweise ruhigen Sound kommt. Es ist zwar für die Erwartung an Florian Meindl Sound immer noch etwas ungewohnt aber dennoch nicht gerade schlecht. Oder es war einfach nur sein Blick auf Disco.

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AKA AKA – Ich & Du (SVT 048)

Ach das ist ein Dilemma mit AKA AKA. Auf jeden Fall für uns. Eigentlich mochten wir die nie so richtig. Naja fast. Ein klein wenig zu prollig, zu anbiedernd, oben drauf ein Stück zu sehr auf den Hit gemünzt. Auf der einen oder anderen Veranstaltung auf der Cotumo (einer der beiden AKAs) auflegte, waren wir dann doch und hatten ausnahmsweise nichts zu meckern. Dann fingen die beiden (den anderen AKA kannten wir nicht und haben auch nie von ihm gehört) plötzlich an, selber Musik zu machen und brachten auch gleich mal auf Stil vor Talent ihren Woody Woodpecker raus. Verhaltenes Horchen. Die weiteren Remixe, Releases und Gigs waren fast gut genug, um unser Vorurteil zu bestätigen. Aber jetzt kommen die mit Ich & Du und wir hören endlich mal genauer hin bzw. streifen mal unsere Animositäten ab.

Ich & Du ist einer dieser Songs nach deren Schema eine Heavy Roatation im Radio funktioniert. Nur oft genug spielen und schon steigt die Zahl derer, die es hören oder haben wollen. “Ich und Du und Susanne und Klaus-Dieter gehen tanzen”, triviale Aussagen sind in der elektronischen Tanzmusik das dadaistische Element mit dem es sich zu spielen lohnt. Der hier funktioniert aber wirklich (Wie der hier übrigens auch). Es ist der Mitsing- und Erinnerungsfaktor der hier eingesetzt wird. Der Track selbst kommt relativ nackig daher: Drumline, Bassline, Geklicke und dann wird das Thema (die Ich und Du Line) in verschiedenen Versatzstücken eingespielt. Im Grunde ist das ein gutes Stück Pop – zumindest was den Aufbau angeht. Aber, fuck it, er macht Spass und gefällt und wir sind mitten drin im Strudel des Elektropop. Darüber hinaus würde es nicht wundern, wenn Ich & Du morgen im Radio läuft.

Ganz anders sieht es dann schon beim 2. Stück der Platte aus. 4 Fäuste Für Ein Hallelujah ist, der Name verrät es ja schon, allerfeinster Bud Spencer und Terrence Hill Techno. Das Ding ist sowas von auf die Fresse, dass einem die Ohren schlackern. Eine schiebende Bassline drückt den Hörer immer wieder aus der Ringecke auf die KampfTanzfläche wo die Kampfgeräusche nur so auf ihn einschlagen. Punchline ist hier definitiv etwas anderes als was es eigentlich sein sollte. Der eine oder andere kennt sicher die schön verstärkten Sounds, wenn Bud Spencers Faust auf die Gesischter seiner Gegner trifft. 4 Fäuste Für Ein Hallelujah ist sozusagen das Hörspiel dazu. Auch war gerade dieser Track der Grund, weshalb wir uns die Platte überhaupt besorgt haben.

Den 3. Track lassen wir einfach mal aus. Lohnt nicht.

[rating: 9/10]

AKA AKA – Ich & Du feat. Umami (SVT 048) anhören und kaufen

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