Guy Andrews, starker Name. Typ Andrews müsste man wohl sagen; hat sowas wie einen Afterhour-Hit produziert. Kaum zu glauben, dass Engländer sowas können. Hören doch da Parties gerne mal früher auf. Von einigen Ausnahmen mal abgesehen. ‘7AM’ ist aber sowas von herrlich verzerrt und cheesy, dass wir einfach reagieren mussten und die Nummer hier reinstellen. Mehr gibts auch nciht zu sagen. Haters welcome.
Various Artists – WOLFEP018
Die Selbstbeschreibung von Wolf Music klingt eher wie eine Pflichtübung, so kurz und unpräzise ist sie. Die Macher des Labels müssten nach dem Tippen dieser Zeilen womöglich schnell wieder an ihre Plattenpresse. Nur so viel: Wolf Music ist House Music. Und das liefert auch die Wolf EP 18. Zwar ist die Platte schon vor 2 Monaten erschienen, aber sowas hat uns ja noch nie interessiert.
Mit dabei: Squarehead, der ja immerhin mit No One Has To Know sowas wie einen Hit vorweisen kann. Darüber hinaus ist die 4 Track EP vor allem eines: House House and more f*cking House. Leider (für viele andere wohl ein großes Yeah) folgt man auch hier dem NuDisco Trend und gibt sich knallhart dem softem Downtempo hin. Uns soll das halt recht sein, das geht sicher wieder vorbei.
Nachtrag:
Etwas mehr Druck hat da die Wolf019 mit Frits Wentink. KLingt so richtig schön britisch.
SOTD: Nhan Solo – Nina Rocks
Die Mutter nimmt sich alter HipHop Klassiker an. Mit ihrem neuen Ziehsohn, dem Berliner Nhan Solo wurde hier für die Primetime produziert. Als tool könnten wir uns das vorstellen. Naja und dann doch wieder nicht. Aber die anderen tracks auf der EP sind zumindest ein Anhören wert. Der Remix nicht! sorry aber da müssen wir deutlich sein.
SOTD: Chopstick & Johnjon – Listen
Listening to this loud with my headphones on, smoking some and watching the stars.
What more could I ask for?
Das schreibt Nutzer dace002 unter den Song auf YouTube. Ganz so weit wollen wir nicht gehen, denn wir sind uns auch nicht zu schade die Nummer am hellichten Tage zu hören. Suol-Chef Chopstick mit seinem Labelpartner Johnjon auf ihrer EP Versions in feinster Housemanier, mit einem dermaßen schmatzenden Beat, dass wir gleich nochmal nachbestellen wollen. Auf auf ins Wochenende.
SOTD: Deo & Z-Man – Glad To Be Mad
Auf der Rückseite, oder eben im Filesystem weiter unten, des Compost Label Samplers “Black Label #83”, befindet sich dieses kleine Schmuckstück von 2 Jungs aus dem Hamburger Pudel Club.
Deo & Z-Man sollen auch im Berliner Golden Gate regelmäßig zugegen sein. Aber erstens waren wir da in letzter Zeit zu selten und 2. ist es eigentlich auch egal. Jung, frisch und spritzig könnte man den Sound umschreiben. Ein bisschen Discokugel-Glitter, ein paar schöne Kleider, Männer die sich selbst auf der Tanzfläche benehmen können und zum Koksen geht man höflich auf die Toilette und wäscht sich dann die Hände. Oder ist es ganz anders und alles wird dreckig, verrucht und hässlich? Wir verlieren uns hier in Mutmaßungen, denn Deo & Z-Man sind uns schlicht und einfach (noch) unbekannt.
SOTD: Moon Runner – Cultural Track One
NuDisco wo man steht und geht. Manche releases schlecht und andere noch schlechter aber ab und an sind dann wieder Interpreten darunter, die das entweder verstehen, was sie da machen oder einfach ncihts drauf geben und machen. Letzteres scheint bei Moon Runner der Fall zu sein, so mal ganz salopp gesagt. Cheesy ist das Ding schon und irgendwie wundern wir uns, dass wir das mögen. Nichtsdestotrotz eine verdammte groovy Scheibe und damit TDDK approved. Ha ha.