Seth Schwarz – Pink Parrot (Casimir von Oettingen Remix)

Deephouse is ja House, der deep ist. Klingt erstmal banal.
Aber das so begriffen zu haben, wie der ExilHallenser Casimir, zeitigt derbe Tracks, wie wir bemerken müssen. Wer zuerst uffta uffta von der Stange antizipiert, wird seine Erwartungshaltungen spätestens ab 1:10 überarbeiten müssen und kennt außerdem wahrscheinlich weder Seth Schwarz, noch den jungen, alten Adel zu gut. Unsere Nadel vibriert. Wenn dann ab 3:25 abgeklezmert wird und der Bass uns diese Perle in die Kniekehlen fährt, geht endgültig einer ab.
Wir prophezeien schwere Drehmomente auf den kommenden Festivals und unermesslichen Ruhm. Oder wie man bei uns sagt – Wohrhaft gelungen, Meiner!

Das Ding kommt bei Acker raus und wird von euch auf Vinyl bestellt. Damit das klar ist.

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Super Flu – Jo Gurt (Dj Koze Rmx)

Da ist es, kein Kritiker Bias, sondern eher ein Enthusiast-Dilemma. Eigentlich finden wir ja alles pauschel erstmal dufte, was Kozy Koze so abfeuert. Ja, wir sind da sehr voreingenomen, jazzen es hoch, liegen den Beats zu Füßen und huldigen die Harmonien. Sehr oft zu recht. Schlimm wird es für uns, wenn wir dann sowas wie den Jo Gurt Remix hören. Technisch ist die Nummer feinste Beatpatisserie aber es fehlt was. Sicher, der Bass, wahnsinnig tief grummelt er rum wie Grovadder kurz nach dem Mittagsschlaf, aber die Nummer kommt für unseren Geschmack nicht so richtig in den Tritt. Und doch finden wir sie gut. Hoffentlich liegts nicht nur an Koze.

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Throwing Snow – Pathfinder EP

Ist das nun verspielter Dubstep, Pop mit einem vernünftigen Bass oder gar “Dreampop” oder wie das neumodische Zeug mit Vocals und Bassline heißt? Uns relativ egal, kann man aber schön verspult auf einer Afterhour, oder zuhause auf der Bang&Olufsen durchaus mal lauter drehen. Klingt ein bißchen nach Kunst und zumindest bei “The Tempest” ein bißchen nach Björk, die Air singt und dabei den Synthi kaputtgespielt hat. Titelgeber “Pathfinder” hat dann doch schon wieder mehr Techno und trotzdem lässt sich die 4-Track EP schön homogen an. Erschienen vor einem Monat bei Houndstooth. Kann man machen.

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Akkord – Folded Edge

Wer Synkro von seinen eher poppigen Remixen von unter anderem Robot Koch und Daughter kennt – also veritablen Basssümpfen und schmuhwen Melodien nicht ganz abgeneigt ist, allerdings auch gern mal einen im Club stehen lässt und daher ebenso Verwendung für etwas groovig-abgehacktes mit Technodisziplin hat, dürfte von Synkros Kooperation mit seinem Kiezkumpel Indigo entsprechend angetan sein. Irgendwo zwischen Drum’n’Bass, Dubstep und einer ordentlichen Schlagseite Techno oszillieren die Jungs aus Manchester mit feuchten Reverbs und knusprigen Snares, dass uns das Marmeladenbrot beim Verfassen dieser Zeilen fast aufs HilfigerShirt rutscht. Grafikdesigner Oliver Jennings macht dann noch ein Video mit Natriumazetat dazu. Läuft.

Kunden, die dies mochten, haben übrigens auch

Akkord – Folded Edge from Oliver Jennings on Vimeo.

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Daniel Trim – Asimo

Jetzt mal ran an den EQ und checken ob alles stimmt, denn mit dieser Nummer vom Spanier Daniel Trim wird euer Klangspektrum der Heimanlage ausgetestet. Hier gehts ganz tief in die blubbernden Tiefen des Basses. Minimalistisch zuckt die Snare am Ohr vorbei nur weil weiter hinten oder besser unten der Track ‘Asimo’ sein Potential sowas von ausspielt.

Übrigens: Gibt es neuerdings öfter solchen Sound aus dem Süden (und nicht von den Italoboys)

Übrigens2: Interessant ist auch, dass der Rest seines Sounds sowas von vollkommen anders ist, dass uns ganz anders wird.

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Jessy Lanza – Keep Moving

So langsam kommt auch die SynthiePopRemakeMaschinerie mit 80er Anleihen auf die korrekte Umdrehungszahl und weckt Hoffnung, dass man demnächst im Club die 24 nicht nur im Sidestep vollmachen muss. So richtig tanzen. Mit Moves. Am Ende fassen sich die Leute auch wieder an. Die Vorstellung weckt eine ängstliche Euphorie in uns und wir üben schon mal mit der neuesten PopIkone von HyperDub (sprich: Heiperdapp). Ihr könnt das auch – 27.11. im Berghain – puhtt onn johr dennsing schuhs.

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Claude VonStroke – Can’t Wait / The Clapping Track

In den USA da machen die ja eh was sie wollen. Wer die Nachrichten verfolgt, stimmt uns da sicher zu. Einer der auch sein Ding macht und das ganz relaxt in San Francisco. Den Dirtybird Sound haben wir hier ja nun mehr als einmal beschrieben. Wenn der Chef aber selbst Hand anlegt, ist uns das aber weiterhin eine Meldung wert. Also Kinners tune in – Claude VonStroke hat abgeliefert und pumpt wieder fulminante Bässe.

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DJ Rashad – I don’t Give A Fuck

Soll ja keiner denken, wir wären nicht total harte Typen, hier bei TDDK. Sind wir nämlich. Total. Echt.
Und wie es sich für ebensolche gehört, pumpen wir harte Beats aus unserer Altbauwohnung im Kiez. Is klar.
Dj Rashad macht Storytelling in bester Ghettobeatsmanierlichkeit. All eyez on him, sagen wir mal so.
Und geben keinen Geschlechtsverkehr.
Demnächst auf Hyperdub.
Immer dran denken – we all go down, unless we stay together.

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