Karin Park & Pandora Drive – Hurricane

Die Schweden wieder. Karin Park, die schwedische Eva Padberg, macht jetzt neben ihrer Model-, Schauspieler-, Künsterl- und Vermutlich auch Weltretterkarriere auch noch Deephouse. Regelmäßigen Lesern dürfte dämmern, dass es nicht zwangsläufig unser Sound ist. Aber die Remixe von Booka Shade, Maya Jane Coles und Barber habens dann doch in sich. Stark verdichtet geht die eigentlich Pop-Nummer locker als Dancefloorrolle durch. Grammy Gewinner hin oder her, der Sound ist sex pur. Da macht das dünne Stimmchen auch nix, einfach laut drehen und Augen zu. Und wem das zuw enig ist, der kann Karin Park beim diesjährigen Eurovision Song Contest für Norwegen antreten sehen. Soviel Ausverkauf war noch nie bei uns.

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Daniel Bortz – Bella Avgvsta Part 1

Ein track so energiegeladen wie ein Umspannwerk unter Volllast. Nervöses Zucken der Module, getragen von einem leichten Rauschen im hohen Frequenzbereich. Als würde das nicht schon auf Herz und Mittelohr treffen, schiebt auch noch der durchgefilterte Schiffssound drüber, den wir immer nur von Stefan Bodzin und Oxia kannten. Daniel Bortz macht ernst und wir wagen es nicht zu blinzeln bei ‘Steady Note’.

Der die anderen Nummern der 4-Track EP sind dann auch eher gut gemachtes Handwerk als Dancefloordampfwalze. Jedoch ebenso energisch vorgebracht und mit einer guten Portion an Hitpotential. Wir hörens am Stück.

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Vermont – The Other Versions

Und dann hatten wir da ja noch Vermont, mit ihrem starken Ambient Album im vergangenen Jahr. Jetzt hat man mal die Remixer an ein paar Tracks gelassen. Allen voran Mano Le Tough, der aus dem Track ‘Übersprung’ erstmal eine drückend verspulte Nummer gemacht hat. Das gibt dem leichten Sound von Vermont eine ganz andere Note. Die anderen Nummern finden wir leider im Moment nicht als snipped. Aber selber kaufen und anhören ist da wohl eh die beste Wahl. Falsch machen kann man mit dem Release eh nix.

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Baumfreund – Klettereule E.P. (AckerDub 028)

Die Naturfreunde aus Mecklenburg-Vorpommern generieren seit geraumer Zeit einen stetigen aber dabei äußerst vergnüglichen Output an tanzbarem und sauberen Sound. Afrika in Wustrow wird hier vom Acker Neuzugang Baumfreund gefeiert. Eleganter und drückend weicher Housesound ist genau, was die Reihe des Sublabels von Acker Rec. abfeiert. Hier liefert der Philodendron. Dezent gesetzte Vocals oder gut gesetzte Soundflächen, die durch fiebrig zitternde Snares auf Temperatur gebracht werden, sind genau das was uns den Regler hochschieben lässt.
Ein solides und tolles Stück Acker kann man sagen.

Sonnenscheinmoment: “Towabo in Togow” (definitiv OpenAir tauglich, auch im Winter)

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Supernova ft. Natalie Conway – Come With Me

Wir schaffen es aber auch nicht mal unseren Stream aufzuräumen und mal alles anzuhören was da so reingeflattert kommt. Da wäre uns doch was fast die Nummer der beiden Grand Seniors vom britischen Platzhirschlabel Defected durch die Lappen gegangen. Klar, sie machen nix Neues. Seuselnder Gesang, schwermütiger Housebeat, bisschen Clap, bisschen repeat. Aber das Ganze geht eben auch in professionell und in verdammt gut. Da gehen wir mit, so wie Natalie Conway uns eben auffordert.

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Seth Schwarz – Pink Parrot (Casimir von Oettingen Remix)

Deephouse is ja House, der deep ist. Klingt erstmal banal.
Aber das so begriffen zu haben, wie der ExilHallenser Casimir, zeitigt derbe Tracks, wie wir bemerken müssen. Wer zuerst uffta uffta von der Stange antizipiert, wird seine Erwartungshaltungen spätestens ab 1:10 überarbeiten müssen und kennt außerdem wahrscheinlich weder Seth Schwarz, noch den jungen, alten Adel zu gut. Unsere Nadel vibriert. Wenn dann ab 3:25 abgeklezmert wird und der Bass uns diese Perle in die Kniekehlen fährt, geht endgültig einer ab.
Wir prophezeien schwere Drehmomente auf den kommenden Festivals und unermesslichen Ruhm. Oder wie man bei uns sagt – Wohrhaft gelungen, Meiner!

Das Ding kommt bei Acker raus und wird von euch auf Vinyl bestellt. Damit das klar ist.

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Mollono Bass & Friends – Part One

Wir wissen nicht was Herrn Bass dazu veranlasst, sich immer weiter in die Tiefen des dubby, deepen House einzugraben. Fest steht aber, besser als jeder Klondike-Schürfer versteht er es, aus Violine und Gitarre wahre Schätze zu formen. Der Beat ist dabei nur das Gerüst, um das herum Mollono Bass seine, immer hart am Kitsch entlangschrammenden, Soundflächen baut. Das Ganz passiert aber so unaufgeregt, dass man den Eindruck hat, er komponiert seine Tracks mal eben zwischen Wochenendeinkauf auspacken und Blumengießen. Natürlich steckt da einiges Mehr drin, als man beim ersten Hören vermuten kann. Molle, Molli, whatever wir schunkeln mit.

Live bekommt das nochmal andere Dimension (mit anderen Worten, ab aufs 3000°-Festival!)

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Grandbrothers – Ezra EP

Hörst ja immer nur so BummBumm, haben sie gesagt. Ich so: Nee,nee! – Schön ein bißchen älter, aber im Februar samt Remixe auf FILM erschienen und die 12″ schon wieder ausverkauft. Tickt und tackt und bringt den Nils Frahm gewissermaßen auf den Beat und die Wiese. Zum sonnigen FrühlingsOpenAir gehört eben auch ein bißchen Klavierhouse. Is halt so. Mögen sie nun schreien: zuviel BummBumm oder zuwenig BummBumm. Irgendwas is ja immer.

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