Archived entries for Remix

Adana Twins – Strange (Acid Pauli & NU Remix)

Heute: Musik zum Ausrasten. Jedoch im negativen Sinne. Wer hier erwartet, dass nahezu jeder Track ordentlich kickt und Bassdrum und Kickdrum eine Einheit bilden, die als Stoßtrupp das Trommelfell und und Gesäßmuskulatur gleichermaßen in Schwingungen bringt, muss wohl oder übel weiterklicken. Bei Acid Pauli ist alles mal wieder ein bisschen anders. Sein Remix von Adana Twins track Strange zusammen mit Nu ist einer dieser Nummern, bei denen scheinbar ein riesiger Spannungsbogen hin zum großen Drop gespannt wird. Ein Drama, denn dieser Höhepunkt kommt nicht. Der track selbst ist der Höhepunkt. Auf sich selbst konzentriert raschelt und klimpert es, man soll sich verlieren, drehen und fühlen. Da solche Verben nicht zu uns passen, schnell anhören.

 

 

SOTD: Coma – My Orbit (Clouds Remix)

Wir haben an der Bass-Line einen Narren gefressen. Für seinen “My Orbit” Remix muss Clouds wohl tief in seinen Keller hinabgestiegen sein, die verstaubte Kiste in der hintersten Ecke hervorgerückt haben und alle Schlösser, welche die grummelnde Kiste vor dem Aufspringen bewahrten, geöffnet haben und hat den Inhalt schnurstracks in seinen Remix gepresst. Womöglich hat er nicht mal das Licht angemacht. Nur so können wir uns erklären, wie aus dem spährischen und teilweise leichtfüßigem Original von Coma mit seiner stringenten Stakkato-Linie ein fieses Monster wurde. Ein Remix nach unserem Geschmack, welcher das Original bereichert, welches auf jeden Fall gut ist.

Coma – My Orbit (Original)

Coma – My Orbit (Clouds Remix)

SOTD: Nhan Solo – Nina Rocks

Die Mutter nimmt sich alter HipHop Klassiker an. Mit ihrem neuen Ziehsohn, dem Berliner Nhan Solo wurde hier für die Primetime produziert. Als tool könnten wir uns das vorstellen. Naja und dann doch wieder nicht. Aber die anderen tracks auf der EP sind zumindest ein Anhören wert. Der Remix nicht! sorry aber da müssen wir deutlich sein.

 

 

SOTD: James Silk & Andre Crom – Perfect Thing

Dass wir für nen ordentlichen Hit zu haben sind, dürfte hinlänglich bekannt sein. Wenn er dann noch von einem der momentan spannensten Labels – Off Recordings verdammt – kommt und so ein richtig schöner Pop Remix ist, dann machen wir mir nichts dir nichts mit. Olé
Ob allerdings das Video so perfect thing ist, entzieht sich unserem Wissen über Videoästhetik
 

 

SOTD: Stimming – November Morning (Brandenburgisches Staatsorchester Version)

Heute mal ein etwas anderer Song of the Day. Martin Stimming, aka Stimming vom Label Diynamic wurde angesprochen, ob man aus seinem track November Morning nicht mal eben eine Orchesterversion machen könnte. Das wurde dann auch mir nichts dir nichts umgesetzt. Wer da die Fäden gezogen, die Partitur geschrieben und das Orchester bezahlt hat, bleibt leider unklar. Dafür aber darf man Zeuge eines interessanten Novums werden. Nämlich die Adaption eines Technosongs von einem klassischen Orchester. Das Samples klassischer Stücke gerne in Technotracks verbraten werden, ist allgemein bekannt. Anders herum jedoch ist es eine Herausforderung.

Das Original

Chaos in the CBD – Trying to get a Dub (French Fries & Bambounou Remix)

Und weil wir heute in Dunkeldeutschland die Nacht erhellen und weil wir es cheezy, grade, tipsy und auch deep mögen und weil dieser Song einfach gut und heute abend eine gute Gelegenheit ist, sich die Diva in Grau anzusehen – all dieser Gründe wegen – einen Dub für euch und auf eine gute Nacht mit Genosse Bass!
Außerdem in der Saalestadt zu bewundern: “Braintheft” – ein buntes Trio wohnhaft in Berlin, LiveDubstep vom Feinsten und eine neue Release im Anschlag – “Berlintendo“.
Für die Spontanen unter euch: Chaise.

James Vincent McMorrow – We Don’t Eat (Adventure Club Dubstep Remix)

Der Vollständigkeit halber, dass keiner behaupten kann, dass der abgefeierte Remix (gut es ist schon fast ein Jahr her) hier nicht auch seine Platform findet.

 

 

SOTD: Agaric – Get Off My Mind (Axel Boman Remix)

Cheesyness hin, cheesyness her. Der track ist irgendwie positiv deep und ich schreibe schon wieder Müll. Dennoch soll jedem dieser Agaric Remix ans Herz gelegt werden. Die Samples wirken wunderbar deplaziert und kommen doch genau auf den Punkt. Die im Hintergrund lullernde Heimorgel sorgt genau für die richtige Prise FeelGood und der Beat nimmt einen einfach so mit. Wohin? Egal! Das bringt Licht auf die Tanzfläche und macht doch alles dunkel und gemütlich.

Alles Cheesy oder nicht?

Nachdem diese Woche der Tag des Kusses “gefeiert” wurde, möchten wir dem Ganzen die Krone aufsetzen und unseren ganz eigenen Tag der Chessyness feiern. Zu diesem Anlass gibt es einfach mal ein paar wunderbar triefende Remixe und Edits. Solltet ihr mehr von solchen Perlen haben und wir wissen, dass es da draussen nur so wimmelt von fiesen Hinterhof Edits bekannter Popsongs, dann her damit.

Dillon – Thirteen Thirtyfive (Jonas Woehl Edit)

Dillon – Thirteen Thirtyfive (Jonas Woehl Edit) from Calli Calli on Vimeo.

Dillon – Thirteen Thirtyfive (Jonas Woehl Edit)

William Fitzsimmons – I Don’t Feel It Anymore (George Raquet Remix) ganz hart

RIHANNA – WE FOUND LOVE (einsauszwei edit)

Phonique – Feel What You Want Feat. Rebecca

Olivier Schories – So Much

es gibt noch viel viel mehr, aber wir belassen es vorerst dabei.

SOTD: Andre Crom – Reality EP

Bevor wir wieder in die Ironiefalle tappen, nehmen wir mal an, dass das alles nicht ganz ernst gemeint ist, dass Andre Crom ein lustiger Zeitgenosse ist und an sich ein großer Soul II Soul Fan. Denn sonst verwurstelt man doch “Back To Life” nicht einfach so.

Wirklich dufte dagegen: Die andere Seite – Hypnotizing (Homework NYC ’82 Mix). Angenehm warm die Flächen, die Vocals sind auch irgendwo her bekannt und kommt hier keiner drauf. Und dann auch noch ein Saxophon. Was will das DramaHerz mehr?! House House House!

Ach und diese 90er Welle wird wohl auch uns irgendwann überrollen.



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