Da beginnt das neue Jahr und wir haben gleich mal einen kleinen Disput. Zugegeben es ist ein Zwist von eher schlichterer Natur. Er dreht sich um die nette Neuerscheinung von Monkey Safari – Fat Papa und die darin enthaltenen Remixe.
Da keine Einigung absehbar ist, ob wir die eher ruhigere aber beschwingtere Originalversion zum Song des Tages küren oder doch eher den druckvolleren Country Club Remix, werden einfach beide zum SOTD benannt. Basta. Spass machen die beiden Tracks allemal
Nachdem wir ja des Öfteren rumgemosert haben, dass die elektronische Tanzmusik in der Vielzahl ihrer diesjährigen Veröffentlichungen ein wenig zu cheesy, zu weich oder auch zu gleichgültig geworden ist, liegt es eigentlich auf der Hand, die Dinge selbst mal wieder anzupacken. Dass wir dann beim jetzt heraus gekommenen Promoset doch immer wieder in die Versuchung gerieten, den einen oder anderen groovigen und vielleicht auch kommerzielle Sound zu spielen, ist wohl einer tiefen Überzeugung zur sexyness dieser Musik geschuldet. Zum Tanzen, aufs Smartphone oder MP3-Player laden, laut spielen, sharen, liken oder weiss der Teufel was, reicht es aber allemal. the new TanzDurchDenKiez DJ Set December 2011 for download
Eine der wenigen Platten, die heute noch bei uns rotiert und ein klassischer Fall von “from fans for fans” ist. Ob Berlin Dich oder Dich heute noch liebt, sollte aber einer Überprüfung unterzogen werden.
Disco, Funk, Pop, Soul, Rhythm and Blues, Electronica, House, HipHop, Party, ach was, ein richtiges Genre gibt es für die Goose Brothers eh nicht. #FeelGoodMusic ist die offizielle Bezeichnung und besser hätten wir es auch nicht beschreiben können. DJ little Oh und DJ Mischer kommen zwar aus der HipHop Ecke, ihre Liebe zu gefühlvollen und gleichzeitig tanzbaren “Discosound” leben sie dann aber dennoch gerne aus – und mit der 2. Volume ihrer “When We Step On The Scene” Mixreihe stellen sie das auch wieder unter Beweis.
1. Goose Brothers – Intro
2. Penguin Prison – Don´t Fuck With My Money
3. Miami Horror ft. Alan Palomo – Holidays
4. The Magician ft. Jeppe – I Don´t Know What To Do
5. Gigamesh ft. Induce – When You’re Dancing (Cassian RMX)
6. Axel Le Baron & Kurbatov – Fame
7. Chromeo ft. Solange Knowles – When The Night Falls (Breakbot RMX)
8. Mayer Hawthorne – A Long Time (Chromeo RMX)
9. Get People – Rain Tears (Crystal Fighters RMX)
10. Bit Funk – Rap Music
11. Breakbot ft. Ruckazoid – Fantasy
12. Xinobi – The Best Of Me
13. Metronomy – The Bay
14. Cassius – The Sound of Violence (Aeroplane RMX)
15. Lykke Li – I Follow Rivers (The Magician RMX)
16. Nero – Crush On You (Brodinski RMX)
17. Green Velvet – Millie Vanillie
18. Duck Sauce – Big Bad Wolf
19. Digitalism – Blitz
20. Example – Kickstarts
21. Knife Party – Tourniquet
Sonst kennen wir drum solos nur als DJ-Tools auf irgendwelchen B-Seiten. Dass Butch das ganze mal in den Vordergrund schiebt ist nur gut und richtig und wenn es dann auch noch groovt, ist da gar nicht so viel Drama dabei.
Das Ganze hätte sicher noch technoider ausfallen können, wenn es aber so nett housig wird, nehmen wir das auch.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hat Robag Wruhme endlich seine neue Scheibe “Donnerkuppel” draussen. Natürlich läuft man Gefahr, dass man gerade den ersten Track schon ein wenig überhört hat. Dafür sind aber die beiden anderen Songs auf der Platte (fast) noch ungehört und erweitern das Release um ein paar Nuancen. Wie sooft bei Robag werden die Tracks mit der Zeit nicht schlecht sondern lassen sich auch noch nach Jahren als vorzügliches Beispiel guter Elektronischer Tanzmusik aus der Sammlung zaubern.
PS: der Promotext ist hier nun wirklich was für Fans solcher literarischen Ergüsse:
Man kann ihn ja gar nicht genug über den grünen Klee loben. Die sogenannte internationale Fachpresse wird ja auch nicht müde, neue Wahnsinns-Attribute für ihn zu erfinden, die wir hier aber nun wirklich nicht runterbeten wollen. Denn Bescheidenheit ist eine Tugend, die gross geschrieben wird im Hause Kompakt. Alles andere als bescheiden sind allerdings die neuesten Errungenschaften von besagtem Belobhudelten, nämlich Robag Wruhme. Seinerseits selbstredend die personifizierte Bescheidenheit, rang er seinem nicht ganz so bescheidenen Instrumentarium drei strahlende Neukompositionen ab, die von seinem just auf Pampa veröffentlichten Album “Thora Vukk” aus gesehen, zumindest zu zwei Dritteln, deutlicher auf der Tanzfläche zu verorten sind. Der dramatisch betitelte Titelsong “Donnerkuppel” knüpft in seiner melodieschwangeren Entrücktheit nahtlos an immergrüne Kompakt-Klassiker wie “Wombat” und “Wurz & Blosse” an. Untenrum ist natürlich auch einiges gebacken, denn da haben’s die Leute gern. Das weiss jeder. Mit “Wemmel” begibt sich Robag in beattechnisch gefährliche Gefilde, will meinen, grauer die Grauzonen nie klangen. Da sollen sich aber künftige Generationen die Zähne dran ausbeissen, welchem Genre denn das schon wieder zuzuordnen sei. Bevor der imaginäre Vorhang fällt, verbleibt noch die Zugabe “Polch Dutto” zu erwähnen. Diese ist erfreulich freie Musike für Menschen, die in aller Bescheidenheit auch gerne mal den Beat weglassen und einfach nur mit Öhrchen in Lauschstellung aus dem Fenster kucken. Ein Fest für Katzen!
Schon wieder Ibiza, schon wieder Hitschlampenalarm, schon wieder dem schnöden Mammon folgen. Das nehmen wir schulterzuckend in kauf, denn schlecht ist die Cassius Nummer nicht. Ausserdem kommt jedem Sonnenstrahl im November ja nochmal eine ganz andere Bedeutung zu.
Musik aus Halle? Geht immer. Monkey Safari klaut sich zwar Aufnahmen aus der New Yorker U-Bahn (ich weiss nicht, ob sie in Halle eine U-Bahn Haben?) aber die Sounds sind dann doch selber gemacht und das ziemlich gut, wie wir finden.
Schwoofige, Gospel Housenummer die eigentlich eine größere Bühne verdient hat.
Wir bringen mit Robag und Erobique (der heute Abend übrigens im Ritter Butzke / Berlin auftritt) den Sommer zurück. Sozusagen ein etwas verfrühter Abgsang auf den Winter. Ein kleines Stück Musik zum Schmunzeln. Herrlich.
Dreckige Synths schmieren über Start/stop-Sounds und als hörten wir klassischen Dubstep, kriegen wir noch ordentlich eine geklatscht. Schon ein bißchen älter, aber der französische Producer “Fulgeance” dürfte dennoch nicht allzu vielen ein Begriff sein. Das Video konterkariert die “Döörtigkeit” (5 Sterne) des Sounds mit einer nicht ganz stimmigen, halberotis […]
Und wir alle nur so: What Da F.? Absolute Bombe. Hitalarm. Achwasweissich. Kickt einfach. Ähnliche Beiträge:SOTD: Tensnake – Coma CatSOTD: James Blake – Limit To Your Love (Daniel Bortz Edit)SOTD: Agoria – Speechless ft Carl Craig (Gesaffelstein Remix)SOTD: Lil Louis The World – Club Lonely (Dixon Edit)SOTD: Daniel Bortz – Again […]
Egoexpress kennt ihr noch oder? Nein? Klar! Telefunken kennt einfach jeder. Nebenbei sollte dieser Song definitiv wieder mehr gespielt werden. Also ran an die Archive. Egoexpress, diese Elektrokapelle bestehend aus Jimi Sebels und Mense Reents, welche sich 2007 in eine wohl länger dauernde Kreativpause begeben hat; ist zwar momentan nicht auf der Bildfläche […]
Roher Techno. Ungehobelt, schlecht gekleidet und mit Tatoos versehen. Halt so wie eine Horde Umlandgorillas mitten im Club. Die Diskomuskeln angespannt, das Strobolicht zuckt und irgendwo sind auch Frauen, nur interessiert das jetzt gerade keinen. Es riecht nach billigen Drogen und Vodka-Energy. Die Stimmung ist aggressiv aber keine pöbelt den anderen an. Un […]
Da beginnt das neue Jahr und wir haben gleich mal einen kleinen Disput. Zugegeben es ist ein Zwist von eher schlichterer Natur. Er dreht sich um die nette Neuerscheinung von Monkey Safari – Fat Papa und die darin enthaltenen Remixe. Da keine Einigung absehbar ist, ob wir die eher ruhigere aber beschwingtere Originalversion zum Song […]
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