Archived entries for Halle

Super Flu – Schneeblee

Viele meinen ja, Super Flu nicht ernst nehmen zu müssen. Überhaupt diese ganze Monaberry Truppe. Wir schliessen uns da an und fahren gut damit. So entgehen wir gekonnt den Diskussionen mit den selbsternannten Deepness-Realness-Wächtern, die – zu Recht – all dieses feel-good Tech-House Zeug, was so in die Musikkanäle geschmissen wird, verteufeln. Nichtsdestotrotz feiern wir dann diese netten repetetiven Samplenummern ab. Sonnig Jungs, sehr sonnig.

SOTD: Hanne & Lore – Rote Liebe

Irgendwie ist der Track hier mal wieder unter unserem Radar durch gerutscht und das von Hanne und Lore. Was ein keinster Weise seine Qualität schmälert. Trippin könnte man sagen. Uns treibt er vorwärts und wir werden das Stück jetzt so lange spielen, bis ers uns zum Kotzen bringt. Ab dafür.

SOTD: Ole Biege – Linedance

Da isser der Ole. Ich muss ja sagen, wir feiern den schon ganz schön *grins*.

Chaos in the CBD – Trying to get a Dub (French Fries & Bambounou Remix)

Und weil wir heute in Dunkeldeutschland die Nacht erhellen und weil wir es cheezy, grade, tipsy und auch deep mögen und weil dieser Song einfach gut und heute abend eine gute Gelegenheit ist, sich die Diva in Grau anzusehen – all dieser Gründe wegen – einen Dub für euch und auf eine gute Nacht mit Genosse Bass!
Außerdem in der Saalestadt zu bewundern: “Braintheft” – ein buntes Trio wohnhaft in Berlin, LiveDubstep vom Feinsten und eine neue Release im Anschlag – “Berlintendo“.
Für die Spontanen unter euch: Chaise.

Casimir von Oettingen – Rein, Raus – Egal!

Es gibt ja so junge Producer/Dj-Typen, da weiß man irgendwie, dass man die noch einmal treffen wird. Hier oder da. In Berlin, in den blühenden Landschaften im Osten – insbesondere in denen des Saalejuwels oder eben beim Castorwegbassen im Wendland. Man ist sich einfach sicher.
Der Mix perlt die Gehörgänge hinunter und auch wenn man sonst nicht der allergrößte TechnoEnthusiast gerufen wird, kann man sich solch deepem Groove eines geschulten Homies schlecht erwehren, daher erweisen wir unseren Freunden, Keulen und Kollegen alle Ehren.
Weil sie sie verdienen.
Und wir das wissen.
Vertraut uns. Wir wissen das.

Gras.
Hüpfer.
Techno.

SOTD: Super Flu & Andhim – Hasoweh

Sinn für Humor beweisen die Jungs von SuperFlu und Andhim. “Sind ja ooch Hallenser”, wie unser Autor da sofort einschob. Scheinbar bedingt die Herkunft, dass man im Sommer Freibadvideos schiesst. Jedenfalls fühlten wir uns stark an den Arsen1Computerclub mit Swampy erinnert, wo die Coolnes der Protagonisten mit der Kühle des erfrischenden Nass in direkter Konkurrenz steht.

Anders verfährt man da bei Hasoweh. Hier wird die Selbstironie Tube gedrückt. Ob es daran liegt, dass die Körper der mitlerweile viel beschäftigten und reichlich rumreisenen Producer, nicht dem Klischee des durchtrainierten Freibadposers oder zumindest des toughen Rasenravers entsprechen? Allem Körperkult zum Trotz, fährt man beim Sound die ruhigere Nummer. Die Claps und Percussions von SuperFlu klingen nur leicht durch. Umso mehr das Flächige, Sphärische von AndHim was vielleicht den einen oder anderen bei AleeFee angesprochen hat. Hier geht es aber deutlich ruhiger und gemächlicher zu. Ob das Opa Herbert geschuldet ist, der diesmal auch als Synchronschwimm-Juror seinen Videoeinstand gibt oder wir es einfach mit einem guten 15 Uhr, pralle- Mittagssonne-Track zu tun haben, werden wir beim nächsten Badeausflug testen.

Streetdate: Super Flu & Andhim – Reeves EP (27.06.2012)

Monkey Safari – Happy Body Music LP


Den Sound der beiden Jungs von Monkey Safari als Rummeltechno abzutun wäre ein Leichtes. Zu schnell könnte man sich an den Sound von Super Flu oder Hanne & Lore erinnert fühlen, sich sagen “ok, die machen halt dieses Party ding, funktioniert, die Kids in der Provinz feiern das doch eh”. Trugschluss. Von Jazzig “Lenis Gugu” über LoFi “Hush” bis hin zu klassischem, mit weichen Strings gefüllten Housetunes wie “Paparuda” zeigen die beiden Hallenser, dass sie einiges mehr können und wollen.
Natürlich wird man dann auch unweigerlich an den Monaberry Sound mit den klatschenden und punktierten Beats wie bei “Talking Mama” (vorsicht Hitalarm) erinnert. Aber Halle ist eben auch nur ein Dorf. Happy Body Music ist ein eherliches und rundes Stück electronische Tanzmusik, bei dem es uns fast unangenehm ist, fast keine negativen Punkte zu finden. Ausser vielleicht das manchmal kleine Bisschen zu viel Cheesyness. Aber die haben wir ja alle mal.

Monkey Safari – Happy Body Music erschienen bei Mambo

1. Alte Dame
2. Talking Mama
3. Zuckerberg
4. Lenis Gugu
5. Sirens
6. Slam City
7. Tripster
8. Room Service
9. Paparuda
10. Fleetstreet
11. Sumo Skin
12. Hush

Rating: ★★★★★★★★☆☆

Monkey Safari – Talking Mama


Monkey Safari @
Facebook
Soundcloud
RA

SOTD: Cascandy – Klixx

Im Hause Monaberry stellt man sich langsam aber sicher immer breiter auf. Nachdem Hanne & Lore unter dem Dach von Plantage 13 auf dem Sublabel Sunset Handjob releasen und Super Flu eh sehr umtriebig sind, hat sich nun auch Cascandy unter dem Plantagendach eingefunden. Interessanterweise wird hier Gitarrentechhouse serviert, der aber irgendwie nicht zum Winter passen will. Wir beamen uns also auf unsere Texasranch und lassen die Stiefel wippen.  Go Cowboy

-


SOTD: Monkey Safari – Those Dancing Days

Musik aus Halle? Geht immer. Monkey Safari klaut sich zwar Aufnahmen aus der New Yorker U-Bahn (ich weiss nicht, ob sie in Halle eine U-Bahn Haben?) aber die Sounds sind dann doch selber gemacht und das ziemlich gut, wie wir finden.
Schwoofige, Gospel Housenummer die eigentlich eine größere Bühne verdient hat.

Lazy B is in the House

Aufgemerkt und zugehört. Ab heute haben wir einen neuen Co-Autor: Lazy B. Der DJ vom Soundkollektiv Knagge aus Leipzig wird uns in Zukunft mit seiner Sicht und Liebe zu aktuellen Dubstep, UK Garage, DnB, Wobble Veröffentlichungen – und was alles noch taugt, den Bass auf den Tiefen des Hertzbereiches der Anlagen der Welt zum Bersten zu bringen – beglücken.

Continue reading “Lazy B is in the House” »



Copyright © 2004–2009. All rights reserved.

RSS Feed. Dieser Blog rennt auf Wordpress und wurde dank Modern Clix, erst richtig schön Dank an Rodrigo Galindez.