Archived entries for groove

Marvin Hey & Ferdinand Dreyssig – Chronical EP

Im Kater ist alles ein wenig anders; bunter, verrückter und eben auch musikalischer. Man pflegt dort einen, aus BAR25-Zeiten üernommen Stil, der irgendwo zwischen Zirkus, Freibad und Ferienlager liegt. Kurzum es wird einem leicht gemacht, bei diesem Sound mit zu gehen. Somit war uns diese Truppe immer ein wenig suspekt. Klar, Dirty Döring, Marcus Meinhardt, Sascha Braemer oder Nico Stojan lassen wir nicht links liegen, wenn sie die Decks betreten aber verfolgen tun wir da nun auch nicht jede neue Bretterbude die sich auftut.
Erfrischend wird es dann aber, wenn da einer kommt und mal einfach ein paar Chöre reinhaut und seine Beats verschachtelt. Schlussendlich noch auf seiner ersten EP mit Tempi variiert, dass man sich plötzlich bei den Suol Jungs mit ihren souligen Nummern wähnt nur um dann gradewegs in die volle detroitige Breitseite gehauen zu werden. So machen EPs Spaß. Da ist für jeden was dabei, wie im Zirkus nur ohne nervigen Clown.

Friend Within – The Relate

hatten wir den schon? Wenn ja, ist das auch egal. Für uns ist diese groovige Nummervon Friend Within gerade fest in den persönlichen Top10. Stark!

SOTD: Audiojack – In Principle

Audiojack sind schon so lange im Geschäft, dass sie eigentlich als sichere Bank gelten können. Eigentlich, denn für unseren Geschmack kam bei den beiden Briten doch auch oft viel seltsamer Sound raus. Sound der für unseren Geschmack zu Ibizaesk ist. Das ist bei In Principle nicht der Fall. In klassischer Switch-Manier (Jedenfalls erinnert uns die Nummer irgendwie an Get Your Dub On) wird hier derbe abgegroovt. Das fühlt sich geschrieben genauso blöd an wie ausgesprochen, aber mir fällt leider keine bessere Beschreibung ein. Film ab!

 

 

The November DJ-Set 2012

Wir haben es mal wieder geschafft. Fast ein jahr ist es her, dass wir mal ein paar unserer Darlingplatten zusammen geschmissen haben und einen Mix fertig stellten. Der deisjährige Novembermix ist sowas wie ein schnellschuss, Torschusspanik, schmutzig gemixt und billig arrangiert. Aber über mangelnde Selbstkritik haben wir noch nie geklagt.
So ist die Nummer raus und wir hoffen, Ihr habt Eure Freude dran. Genug der Worte, jetzt seid Ihr dran.

Und dann auch hier zum direkt hören: The November Set 2012

TanzDurchDenKiez – The November Set 2012 by Tanzdurchdenkiez on Mixcloud

SOTD: Nick Curly – Underground (Raxon Remix)

Eins unserer Darling-Labels – Cécille – hat geliefert. Nick Curlys Original ist schon ein ordentliches und gut abgehangenes stück bassbeef aber diese Remix ist sowas wie ein finish. lecker

SOTD: Chopstick & Johnjon – Listen

Listening to this loud with my headphones on, smoking some and watching the stars.

What more could I ask for?

Das schreibt Nutzer dace002 unter den Song auf YouTube. Ganz so weit wollen wir nicht gehen, denn wir sind uns auch nicht zu schade die Nummer am hellichten Tage zu hören. Suol-Chef Chopstick mit seinem Labelpartner Johnjon auf ihrer EP Versions in feinster Housemanier, mit einem dermaßen schmatzenden Beat, dass wir gleich nochmal nachbestellen wollen. Auf auf ins Wochenende.


SOTD: David Keno – Heroes

Aus dem einstigen Newcomer David Keno ist mitlerweile ein fest etablierter Producer geworden. Eine Vielzahl an Remixen und ein stetiger Strom an Neuveröffentlichungen, lassen für uns den Schluss nahe, dass der Junge das mit dem House ernst meint und nicht nur mit seinem Ableton ein paar Regler dreht.
Erhalten hat Keno sich über die Zeit aber den Groove, der auch auf Heroes mit stetigen Piano Chords um die Wette drückt.
Nebenbei ist die EP Heroes/Villains auch so zu empfehlen. Aber das nur am Rande, wir sind hier keine Verkaufsshow.


SOTD: Toby Tobias – Choc-Ice for 4

Zugegeben wir kennen Toby Tobias nicht und haben weder von ihm noch von seinem Label Let’s Play House (nicht zu verwechseln mit dem belgischen Laden We Play House) je etwas gehört. Außerdem haben wir auch keine Ahnung wie wir beim Rumdiggen auf die Platte gestoßen sind. Ist doch der Sound mehr dem zuzuordnen, was Wolf + Lamb en masse durch den Äther schiessen. Aber Let’s Play House scheint auch amerikanisch zu sein. Da verwundert es nicht, dass auch da beim Rhythmus eine ruhige Kugel geschoben wird. Wir werden diese Ethno-Nummer von Toby oder Tobias mal merken und den Jungen im Auge behalten.

Und Remix können sie da wohl auch ganz gut. Etwas druckvoller hier


SOTD: Trickski – Pill Collins

Downtempo ist king. Und kein Label feiert das momentan so ab wie Suol. Neben Till von Sein und Fritz Kalkbrenner wartet der Laden von Chopstick mit weiteren interessanten Künstlern auf. Vorraussetzung ist nur, dass sie sich der langsamereren aber trotzdem groovigen, druckvollen und immer noch sehr gut tanzbaren elektronischen (Soul)Musik zugehörig fühlen. So scheint es bei Trickski der Fall zu sein. Deren Nummer Pill Collins zwar von 2010 ist, aber wir finden typisch für den Sound von Suol zu sein scheint.

SOTD: Daniel Mehlhart – Bad Ass Motherfucker

Und dann ist er plötzlich wieder da der Daniel Mehlhart. Mit einer ebenso liebevollen wie gut produzierten Scheibe “Groove Eimer” auf Monique Music. Am meisten angetan hat es uns die Nummer “Bad Ass Motherfucker”. Die härtere Wortwahl wird durch den seichten und schwoofigen Funksound (stilecht mit gesampelter Funkguitarre) kontakariert. Bad Ass sind auf jeden Fall die Beats, denn die drücken, zwar alles mit der Lockerheit des House aber dennoch ernstzunehmend.



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