2012 war das Jahr der Edits.Anders lautende Meldungen meinen, 2013 wird das Jahr der Edits. Uns gehen ja Edits mitlerweile gehörig auf den Zeiger. Und trotzdem wippt manchmal der Fuss mit und auch nur, weil man einmaligen Hören diesen Ohrwurm nicht mehr los wird. Also: Selbstgeiselung!
Acid Pauli und Spinner.com hauen einen raus. Einen Edit des Münchners Acid Pauli vom legendären ‘Moments’ Track von Damian Lazarus. Die Nummer ist im Pauli typischen verschachtelten Sound gehalten, der irgendwo zwischen Ambient, Hörspiel und Acid hin und her springt und sich eigentlich nicht kategorisieren lässt. Somit halten wir den Mund, lassen Acid Pauli noch kurz selbst sprechen, liefern das tolle Original gleich mit und geben dann ab an Spinner.com.
“It was a big pleasure to play around with the parts of this track. I really like the original version for its complex arrangement and positive mood, which always leaves me with a good portion of enthusiasm when listening.” — Acid Pauli
Nachdem diese Woche der Tag des Kusses “gefeiert” wurde, möchten wir dem Ganzen die Krone aufsetzen und unseren ganz eigenen Tag der Chessyness feiern. Zu diesem Anlass gibt es einfach mal ein paar wunderbar triefende Remixe und Edits. Solltet ihr mehr von solchen Perlen haben und wir wissen, dass es da draussen nur so wimmelt von fiesen Hinterhof Edits bekannter Popsongs, dann her damit.
Bevor wir wieder in die Ironiefalle tappen, nehmen wir mal an, dass das alles nicht ganz ernst gemeint ist, dass Andre Crom ein lustiger Zeitgenosse ist und an sich ein großer Soul II Soul Fan. Denn sonst verwurstelt man doch “Back To Life” nicht einfach so.
Wirklich dufte dagegen: Die andere Seite – Hypnotizing (Homework NYC ’82 Mix). Angenehm warm die Flächen, die Vocals sind auch irgendwo her bekannt und kommt hier keiner drauf. Und dann auch noch ein Saxophon. Was will das DramaHerz mehr?! House House House!
Ach und diese 90er Welle wird wohl auch uns irgendwann überrollen.
Ganz fieser Hitalarm hier im Haus. Wir verstehen ja die immer lauter werdenden Stimmen die das ganze schmusige Housezeug nicht mehr hören können. Die mal wieder richtig Druck auf die Ohren wollen und denen die Handtasche von Melanie, Cindy und Co. auf der Tanzfläche auf die Nerven geht. Aber wenn etwas groovt, dann groovt es. Und dann sehen auch wir uns herausgefordert, dass anzuerkennen. So geschehen jetzt bei Claptone.
Cream kommt fast wie HipHop im elektronischen Gewandt daher. Man hat ja nicht mal den Namen geändert bei diesem Remake von C.R.E.A.M. vom Wu-Tang Clan. Repetetive Samples die von einer tief ausgegrabenen Soul-Platte entnommen wurden. Claps die so warm sind, wie ein knisternder Kamin in der Berghütte sind und ein druckvoller aber nicht überpotenter Beat, welcher genau das richtige Maß an Druck erzeugt. Auch wenn die Scheibe bald tot gespielt sein wird, oder ist sie das schon?. Wir warten auf tolle Sonnenaufgänge mit der Scheibe. Cream get the money/ dolla dolla bill yaa
Grundsätzlich macht es ja nicht so Spaß hier Songs zu zeigen, die reine Edits sind und eine Veröffentlichung noch in weiter Ferne ist. Wenn sie überhaupt kommen sollte. Blöder wird es dann noch, wenn wir mal wieder die Letzten zu sein scheinen, die die großen Hypes der Internettechnoszene präsentieren. Aber was kümmert einen der Trend, wenn die Nummer einfach herrlich eingängig ist. Wankelmuts“One Day” ist ein Edit der Akustikversion des Tracks “Reckoning Song” von Asaf Avidan & The Mojos & Shlomi Shaban – gecleaned, gesampled und mit einem seichten Housebeat versehen kommt dann One Day raus. Schön wie wir finden. Ein Interview mit Wankelmut haben die Kollegen von Stilroutine geführt. Für uns gibts also nichts weiter zu tun, als play zu drücken.
Wankelmut – One Day
Update: Laut Wankelmuts Facebook-Eintrag ist da was in der Pipeline zu One Day. Kommt die etwa doch noch raus und stellt man sich klüger an als bei DB – Limit ? Update 2: yup, die Scheibe kommt raus .. wo und wann wissen wir allerdings noch nicht. Jedenfalls gibt es einen gemasterten Soundklaustrack. Komischerweise wurden wir aber noch nicht bemustert. schade
Asaf Avidan & The Mojos & Shlomi Shaban – Reckoning Song
Auf unserer Jagd nach weiteren ‘Video Games’-Edits haben wir ein neues Exemplar erlegt. Der Oscar Edit. Housy in seinem Gang. Scheu aber dennoch cheesy in seiner Entfaltung. Evolutionär noch nicht so richtig eingeordnet, sollte er jedoch bei heimligen Weihnachtsmix des ambitionierten Freiwild-DJs nicht fehlen. Die Familie wird es freuen. Somal es ihn im kostenlosen Download anbei gibt. Sozusagen ohne Blutvergießen
Ok Gotye kennen wir jetzt alle zu Genüge. Mindestens 3x ist es schon durch den Internetloop getingelt und nun läuft es ja auch im Radio. Zeit also, sich der Edits und Remixe anzunehmen. Der erste kommt heute von Bunte Bummler aus Berlin/Leipzig.
Wie immer bei solchen Edits von Charthits bleibt natürlich die Copyrightfrage. Aber so lange das nicht auf Platte gepresst wird und als ach so limitierte Auflage rumgeistert wie bei DB-Limit, können wir uns entspannt zurück lehnen und darauf warten, was mit diesem schönen Stück Pop noch so angestellt wird.
Heute: Musik zum Ausrasten. Jedoch im negativen Sinne. Wer hier erwartet, dass nahezu jeder Track ordentlich kickt und Bassdrum und Kickdrum eine Einheit bilden, die als Stoßtrupp das Trommelfell und und Gesäßmuskulatur gleichermaßen in Schwingungen bringt, muss wohl oder übel weiterklicken. Bei Acid Pauli ist alles mal wieder ein bisschen anders. Sein Remix […]
You, You, You so wabert es immer wieder durch die Lautsprecher. Blubbernd die Bassline und dazu alles in einer gewissen Aufregung, die das Gefühl zurück lässt, da kommt gleich noch was. Muss aber nicht. Terranova macht das hier ganz geschickt und liegt mit dieser Housescheibe so ziemlich weit oben auf der Welle, die für solchen [...]Check this out:Dapayk Sol […]
Im Kater ist alles ein wenig anders; bunter, verrückter und eben auch musikalischer. Man pflegt dort einen, aus BAR25-Zeiten üernommen Stil, der irgendwo zwischen Zirkus, Freibad und Ferienlager liegt. Kurzum es wird einem leicht gemacht, bei diesem Sound mit zu gehen. Somit war uns diese Truppe immer ein wenig suspekt. Klar, Dirty Döring, Marcus Meinhardt, […]
Dass wir auf epischen bis hin zu cheesigem HandsUp-Techno stehen ist eine Tatsache, derer wir uns nicht zu schade sind sie zu erwähnen. Eine feste Nummer für diese hymnenartigen Nummern ist Kölsch. Waren wir bei seinem Track Loreley noch skeptisch, was wir damit anfangen sollen, so hat uns der Däne Rune Reilly alias Kölsch nun [...]Check this out:SOTD: Kölsc […]
Es git so Basslines, da kitzeln sogar dir kleinen Häärchen auf den Ohren und das egal in welcher Lautstärke. Gut, bei dem Tracktitel könnte man sich das schon denken. Aber hier wurde von Alfred Heinrichs und Carlo Ruetz wohl mit ganz besonderer Hingabe in den Tiefen des Hör- und Fühlbaren geforscht. Danach kommt nur noch [...]Check this out:SOTD: Carlo Ruetz […]
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