Archived entries for DirtyBird

SOTD: Justin Martin – Don’t Go

Justin Martin wird Housiger. Zwar sind hier und da noch einige Ecken und Kanten zu erkennen, aber der breakige Miamisound mit dem er maßgeblich das Label Dirtybird definiert hat, scheint sich langsam abzuschleifen. Ist das nun dem schnöden Mammon geschuldet oder hat er sich einfach zu lange in Europa aufgehalten? Wir wissen es nicht und sind für sotwas auch nicht zuständig.
Fest steht: das Ding lädt ja förmlich zum Remixen ein. Die Single wird also nicht der Weisheit letzter Schluss sein und vielleicht kommt da sogar was aus dem eigenen Hause. Lässig ist Don’t Go die Scheibe auf alle Fälle.

SOTD: Eats Everything – The Size

Was vor ein paar Wochen mit ca. einem Realease pro Monate recht überschaubar war, ist jetzt schon fast schon in ernsthaften Stress des Westcoast-Techno-Affiniatos geworden. Besser gesagt, Dirty Bird Records hat die Schlagzahl erhöht. Viele neue Platten, die zumindest alle mal gehört werden wollen. Dabei sind sie aber ihrem genuin amerikanischem Electro/MiamiBass-Wirrwarr treu geblieben und genau das schätzen wir ja auch an dem Label. Diese Label EP jedenfalls bringt es auf den Punkt. Justin Martin, Worthy, Claude VonStroke und Co. lassen die breit gesessenen Hintern mal wieder wackeln. (puuh was für eine Phrase)

 


SOTD: Tom Flynn – Keep Listening

Wir hatten Euch gewarnt, heute geht es weiter mit Tom Flynn. Epic Track. Also Volume Up und Bass rein.

SOTD: Tom Flynn – Budgie Smuggler

Der schmutzige Vogel aus Miami greift um sich und diesmal zu Tom Flynn nach Birmingham. Typisch Dirtybird gehts hier wieder schön verspult zur Sache und morgen nehmen wir dann gleich die B-Seite weils so viel Spass macht.

The Martin Brothers – Steal Drums (DB040)

Da haben erst wir vorgestern die neue Sascha Braemer EP noch in den Klee gelobt, wird aus San Francisco schon die nächste Veröffentlichung nachgeschoben, die dann eher nicht so toll ist. Steal Drums soll genau das sein, was es eigentlich auch ist. Nur irgendwie kommt da gar keine richtige Karibikstimmung auf. Zittrig klingt diese eigentlich tolle Instrument. Elektronisch verwurstelt habens die Martin Brothers. Dazu wieder in Kuriositätenkiste des Labels gegriffen, ein paar Drumrolls und alles irgendwie zusammengepappt. Dies ist ein klarer Fall von einer Idee aus der durchaus mehr hätte werden können.

Riva Starr, der Künstler den sich momentan viele ins Boot holen um ihre B-Seiten aufzupeppen, hat dann wenigstens versucht dem drögen Geklöppel etwas mehr Drive zu verpassen. Einige Filter kamen wohl zum Einsatz um dem Song irgendwas Dreckiges abzugewinnen und vielleicht irgendwie noch einen zweiten USP zu verpassen. So richtig rund klingt das aber auch nicht. Schade.

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆

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Sascha Braemer – The Train EP (DB039)

Dirtybird ist für uns eines der aufregensten Labels der letzten 2 Jahre. Angefangen mit Claude van Stroke und Justin Martin hat die San Francisco Klitsche es geschafft auch der Szene hierzulande ihren Stempel aufzudrücken. Trotz einiger toller und erfolgreicher Hits klang man aber doch immer noch sehr nach Break Beat und Miami (einen Californischen Techno Sound könnte ich nicht beschreiben). So ist es nur logisch, dass man sich auch dem Europäischen Publikum/Markt öffnen möchte. Dafür hat man Sascha Braemer ins Boot geholt.

Und der hat gleich mal scharf geschossen. Mit Go Loco landete Braemer soetwas wie einen Hit und einen guten noch dazu. Aber er hat unserer Meinung nach den Dirtybird Sound ein wenig ausgewaschen und egalisiert. Das ist aber auch recht egal denn die anderen Künstler bleiben nachwievor dem Stil des Labels treu. Braemer et al. scheint das alles aber nicht zu kümmern, denn mit The Train EP macht man gleich mal Party Business.

Los gehts mit The Train und einem herrlich klatschenden Beat bei dem Arme und Füße dieses nette Zucken bekommen. Natürlich durfte sich auch Sascha Breamer aus der Trickkiste der lustigen Soundschnipsel des Labels bedienen und so wirbeln einen einem elektronische Rasseln, Wortfetzten die einen Trainah beschwören und diese, an eine kaputte Heimorgel erinnernden, wabernden Synthiesounds um die Ohren. Das Ganze wird dann nur noch getoppt durch einen versetzten Akkord am Midikeyboard was entfernt an einen herannahenden Zug erinnert. Eine akustische Märklineisenbahn.

Auch beim zweiten Track Fly Flip hält man sich ganz an die Titelnamen. Gefilterte Bassline trifft auf Fliege. Diese Adaption einer Fliege klingt ähnlich wie das natürliche Pendant welches einem bei geöffneten Fenstern gerne nachts um die Ohren summt. Wirklich gut produziert. Somal die Fly Flip schon eher nach Dirtybird klingt und auf von Claude van Stroke in seinen Sets gefühlt unter den Top10 steht.

Rating: ★★★★★★★★☆☆

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SOTD: Worthy – Crack-El (Justin Martin’s Stoopit Crunk-III Remix)

Jan vom Berlin-Mitte-Institut hat sich mal für mehr Breaks in Technosets ausgesprochen. Die Jungs von Dirty Bird werden das zwar nicht gehört haben. Aber die US-Boys haben einen ganz eigenen Sound auf Lager der definitiv den Dirty South mit Electro verbinden. Song of the day:



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