Kevin Over – Retrovision Pt. 1

Wenn das Piano Stakkato spielt, die Bassline schiebt und die HiHat saftig und fett ins Ohr klatscht, dann sind wir irgendwo zwischen Detroit und Chicago. Und da deren Hochzeit vorbei ist und der reduzierte Sound im Moment vorherrscht, gibt es Produzenten wie Kevin Over. Dieser haut mit seiner auf Noir Music erscheinenden Scheibe ‘Retrovision Pt. 1’ alles in die Waagschale, dass sich ein wohlig warmes Gefühl im Magen einstellt, wenn man nur ein bisschen aufdreht. ‘Retrovision’ ist nicht nur die prolligste Nummer sondern auch die stärkste – sieht man es vom Dancefloorstandpunkt aus.
Support kommt von Marc DePulse und Frag Maddin, die kennen wir zwar nicht. Aber gerade der DePulse Remix schiebt sauber an, ist im Tempo reduzierter, spielt jedoch seine Kraft in einem halloweenähnlichen Setting aus. Bei Frag Madding fragen wir uns eher, ob die Soundqualität Absicht ist oder die Nummer nur für den Hausgebrauch sein soll. Ansonsten sauberer Acid Sound.

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Kabale und Liebe – REALITIVITY LP

Kabale und Liebe - Realitivity
Kabale und Liebe – Realitivity

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als anheimelnde Feuillton-Durchblättere die wir gerne zu sein pflegen, darf natürlich eine Sympathie für das elektronische Konzeptalbum attestiert werden. Und das gibt es in der Tat noch. Abseits des dramaturgischen Dreiklangs von Alk, MDMA und Keta, bieten 4 Takte auch noch Platz zum Ausruhen und Zuhören. Kabale und Liebe traut sich auf das Spielfeld derer, die auch mal den Staub auf ihren Midi-Keyboards wegwischen und nicht gleich das nächste YouTube-Video wegliken. Auf der Realitivity LP wird dem Detroit Sound mit derart saftig platzierten Kicks die Ehre erwiesen, dass das Immergleiche wie runderneuert klingt. Breaks, Hihats die von weich auf hart auf weich schalten und die Nähe zum Acid Sound machen die Platte zum Durchhörer. Achtung: Konzeptplatte also nicht mal eben an die Bar und den nächsten Track abwarten.

Release ist am 31. Mai aber ein paar snippets hat der Herr Liron van Daalen schon mal gucken lassen. Leider nicht einbindbar, aber hier anhörbar

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Dan Beaumont – The Trip

Dan Beaumont ist so ein richtiger britischer DJ-Jung. Mit allem drum und dran – aufgewachsen mit 80s Sound, House, Disco etc. und heute fleißig Residency im Fabrik, Trailer Trash oder Horse Meat Disco; mit anderen Worten der Typ ist London ist UK Sound. Aber dann liefert der mit ‘Trippy Pumper’ einfach mal so zitternd, elektrisierenden Chicago Sound ab, dass wir nur rufen: Na geht doch England. Wir harren der Dinge und lassen die Ohren zittern.

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No Artificial Colours feat. Alex Mills – Crying Wolf

Wir sehen uns auch ein wenig in der Empfehlerfunktion. Diese haben wir in den vergangenen Wochen zwar vernachlässigt, dennoch wollen wir nachliefern. Dazu gehört auch No Artificial Colours. Crying Wolf ist auf jeden Fall eines der Housemonster, welches uns schon länger nicht schlafen lässt. Der Track funktioniert laut, sehr laut. Und alle die jetzt Kommerzcheesyness brüllen, würden wohl auch bei Ben Klock einschlafen.

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SOTD: Motor City Drum Ensemble – Send a Prayer

Das Motor City Drum Ensemble, unter Kennern auch MCDE und für uns: der verrückte Typ mit den freshen Sounds (naja fast) und für Freunde Danilo Plessow (für uns nicht), hat mal wieder geliefert. Schwurbel-House (das ist nun wieder von uns) mit tiefer Fleischeinlage, dass das Testosteron in dem Track auch von den Vocals nicht weniger wird und einen in jedem Zustand über die Tanzfläche schiebt. Detroit lässt grüßen. Der Einfachheit halber wäre die EP Send A Prayer wohl mit Brett am besten beschrieben.

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EPM Podcast 26: DJ K-1 / Aux88

Dass man bei EPM in Großbrittanien den vielen eletronischen Genres aufgeschlossen ist, bekommt man mit, wenn man sich nur mal 3 verschiedene Podcasts rauspickt. Das ist insofern ganz angenehm, als dass einem nicht immer der Einzeitsbrei supercooler Deephouse tunes präsentiert wird.

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RA Real Scenes: Berlin – eine neue Technodoku

In ihrer Real Scenes:-Reihe über Szenen der elektronischen Tanzmusik weltweit, hat sich Resident Advisor diesmal Berlin vorgenommen. Auch hier stellt sich dann mal wieder die Frage nach dem heutigen Underground der mittels solcher Reportagen in den Interground gehoben wird. Aber das wohl eher an anderer Stelle.
Wer also immer noch nicht weiss, wie das mit der Technoszene in Berlin angefangen hat und wie es heute da so aussieht, dem sei diese kurze Reportage ans Herz gelegt. Eine gewisse Belastbarkeit sollte man jedoch schon mitbringen, denn alle Protagonisten (die größtenteils Deutsche sind) sprechen Englisch und das teilweise so radebrechend schlecht, dass man sie gerne nochmal in die Volkshochschule schicken möchte. Warum dann keine Subtitles?

Real Scenes: Berlin from Resident Advisor on Vimeo.

In den zwei vorhergehende Teilen der Real Scenes:-Reihe widmete man sich der Technoszenen in Detroit und Bristol. Diese Folgen sollen Euch natürlich nicht vorenthalten werden.

Detroit

Real Scenes: Detroit from Resident Advisor on Vimeo.

Bristol

Real Scenes: Bristol from Resident Advisor on Vimeo.

via Tanith Blog

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