noraj cue – the end of the beginning (britta unders now remix)

The latest release on Manual Music finds the label showcasing new remixes from Noraj Cue’s ‘Kobalt’ LP. This is Britta Arnold & my remix for his beautiful openening track called The End of The Beginning with our own twist.

supported by : Gabriel Ananda, Tim Engelhardt, Kollektiv Turmstrasse, Eelke Kleijn, Hernan Cattaneo, D-Nox, Djuma Soundsystem, Olivier Schories, Nick Warren, Robert Babicz, Audio Junkies, Marc Poppcke, , Michel de Hey and more 🙂

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Daniel Bortz – Bella Avgvsta Part 1

Ein track so energiegeladen wie ein Umspannwerk unter Volllast. Nervöses Zucken der Module, getragen von einem leichten Rauschen im hohen Frequenzbereich. Als wĂĽrde das nicht schon auf Herz und Mittelohr treffen, schiebt auch noch der durchgefilterte Schiffssound drĂĽber, den wir immer nur von Stefan Bodzin und Oxia kannten. Daniel Bortz macht ernst und wir wagen es nicht zu blinzeln bei ‘Steady Note’.

Der die anderen Nummern der 4-Track EP sind dann auch eher gut gemachtes Handwerk als Dancefloordampfwalze. Jedoch ebenso energisch vorgebracht und mit einer guten Portion an Hitpotential. Wir hörens am Stück.

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Vermont – The Other Versions

Und dann hatten wir da ja noch Vermont, mit ihrem starken Ambient Album im vergangenen Jahr. Jetzt hat man mal die Remixer an ein paar Tracks gelassen. Allen voran Mano Le Tough, der aus dem Track ‘Ăśbersprung’ erstmal eine drĂĽckend verspulte Nummer gemacht hat. Das gibt dem leichten Sound von Vermont eine ganz andere Note. Die anderen Nummern finden wir leider im Moment nicht als snipped. Aber selber kaufen und anhören ist da wohl eh die beste Wahl. Falsch machen kann man mit dem Release eh nix.

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Baumfreund – Klettereule E.P. (AckerDub 028)

Die Naturfreunde aus Mecklenburg-Vorpommern generieren seit geraumer Zeit einen stetigen aber dabei äußerst vergnüglichen Output an tanzbarem und sauberen Sound. Afrika in Wustrow wird hier vom Acker Neuzugang Baumfreund gefeiert. Eleganter und drückend weicher Housesound ist genau, was die Reihe des Sublabels von Acker Rec. abfeiert. Hier liefert der Philodendron. Dezent gesetzte Vocals oder gut gesetzte Soundflächen, die durch fiebrig zitternde Snares auf Temperatur gebracht werden, sind genau das was uns den Regler hochschieben lässt.
Ein solides und tolles StĂĽck Acker kann man sagen.

Sonnenscheinmoment: “Towabo in Togow” (definitiv OpenAir tauglich, auch im Winter)

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Steve Bug – Pelican Glide

Wikipedia ĂĽber Steve Bug: “1991 startete BrĂĽgesch seine DJ-Karriere mit einem wöchentlichen Engagement im Bremer Club MAXX. 1992 wurde er auch vom Hamburger Unit gebucht, wo er DJ Henry kennenlernte. Die beiden freundeten sich an und begannen, gemeinsam in DJ Henrys Studio Musik zu produzieren. Wenig später erhielt er ein Angebot vom Oldenburger O.M.P.-Studio und gab seinen Job als Friseur auf.

Das ist sowas von sympathisch. Wir wissen nicht, wieviele Ex-Friseure da draussen Beats produzieren oder Auflegen, aber bei Bug wissen wissen wir es nun. Das muss man sich mal vorstellen. Bevor überhaupt einer darüber nachgedacht hat, DJs in Friseurläden zu stellen, gab es schon eine Verbindung von Platte und Kamm. Stark.

Viel mehr gibt es zur Pelican Glide EP auch nicht zu sagen. Steve Bug liefert ab. DĂĽster, schufflend und immer mit der nötigen Energie nach vorne. Dabei hat wohl keiner der Dessous und acuh Poker Flat Sound so mitbestimmt wie er. Auch die B-Seite mit ‘Till It’s Gone’ mit Vocals von Delhia De France ĂĽberzeugt. Man verdammt, das ist einfach eine Runde Sache. Schnitt perfekt Herr Bug.

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Seth Schwarz – Pink Parrot (Casimir von Oettingen Remix)

Deephouse is ja House, der deep ist. Klingt erstmal banal.
Aber das so begriffen zu haben, wie der ExilHallenser Casimir, zeitigt derbe Tracks, wie wir bemerken müssen. Wer zuerst uffta uffta von der Stange antizipiert, wird seine Erwartungshaltungen spätestens ab 1:10 überarbeiten müssen und kennt außerdem wahrscheinlich weder Seth Schwarz, noch den jungen, alten Adel zu gut. Unsere Nadel vibriert. Wenn dann ab 3:25 abgeklezmert wird und der Bass uns diese Perle in die Kniekehlen fährt, geht endgültig einer ab.
Wir prophezeien schwere Drehmomente auf den kommenden Festivals und unermesslichen Ruhm. Oder wie man bei uns sagt – Wohrhaft gelungen, Meiner!

Das Ding kommt bei Acker raus und wird von euch auf Vinyl bestellt. Damit das klar ist.

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Mollono Bass & Friends – Part One

Wir wissen nicht was Herrn Bass dazu veranlasst, sich immer weiter in die Tiefen des dubby, deepen House einzugraben. Fest steht aber, besser als jeder Klondike-Schürfer versteht er es, aus Violine und Gitarre wahre Schätze zu formen. Der Beat ist dabei nur das Gerüst, um das herum Mollono Bass seine, immer hart am Kitsch entlangschrammenden, Soundflächen baut. Das Ganz passiert aber so unaufgeregt, dass man den Eindruck hat, er komponiert seine Tracks mal eben zwischen Wochenendeinkauf auspacken und Blumengießen. Natürlich steckt da einiges Mehr drin, als man beim ersten Hören vermuten kann. Molle, Molli, whatever wir schunkeln mit.

Live bekommt das nochmal andere Dimension (mit anderen Worten, ab aufs 3000°-Festival!)

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Fur Coat – There’s No Time

In unserer Reihe: Acts die scheinbar jeder kennt und die wahnsinnig erfolgreich sind aber uns nie aufgefallen sind, heute: Fur Coat
Ansich ist das ja schon bemerkenswert, dass so ehrlich deeper Sound einfach mal in Venezuela produziert wird und dann auch noch seit 2004. Gut, wir hätten es wissen müssen. Niemand geringers als Crosstown Rebels Cheffe Damian Lazarus hat die Jungs entdeckt und gleich mal auf selbem Label rausgebracht. Aber da waren wir womöglich mit Minimal beschäftigt. Nun schieben sie ihre darken Nummern aber durch unsere Boxen und wir blättern mal im Backkatalog.

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Ferdinand Dreyssig & Marvin Hey – Coeur De La Nuit (Remixe)

Dreyssig und Hey drehen am ganz groĂźen Rad. Percussion-Elemente, Piano Samples und die Sahnehaube: Kinderchöre. Drunter gehts nicht mehr. Wir finden jedoch, es funktioniert. Somal die Originalnummer mit einer Prise Acid aufgemotzt wurde, dass man eigentlich nur noch wartet, dass irgendwo jemand seinen Kiefer malmt. Coeur De La Nuit ist Vanilleeis mit Pfeffer – es kickt und ist dennoch anders.

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Nyma – Flip Side

Wer Nyma einen Soundnerd nennt hat eindeutig nicht hingehört. Zuckend groovig und manchmal verspult tief sind seine Releases. Kreuzberger Lässigkeitkeit könnte man sagen oder einfach, dass da Jemand ist, der mit der Technik umgehen kann und den Maschinen immer wieder Neues entlockt. Das haben sich wohl auch Loco Dice und Martin Buttrich gedacht und Nymas ‘Flip Side’ EP auf ihrem Label Desolat rausgebracht. Abwechslungsreichen und gerne auch mal anderen Sound hört man dieser Tage viel zu selten.

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