Seth Schwarz – Pink Parrot (Casimir von Oettingen Remix)

Deephouse is ja House, der deep ist. Klingt erstmal banal.
Aber das so begriffen zu haben, wie der ExilHallenser Casimir, zeitigt derbe Tracks, wie wir bemerken müssen. Wer zuerst uffta uffta von der Stange antizipiert, wird seine Erwartungshaltungen spätestens ab 1:10 überarbeiten müssen und kennt außerdem wahrscheinlich weder Seth Schwarz, noch den jungen, alten Adel zu gut. Unsere Nadel vibriert. Wenn dann ab 3:25 abgeklezmert wird und der Bass uns diese Perle in die Kniekehlen fährt, geht endgültig einer ab.
Wir prophezeien schwere Drehmomente auf den kommenden Festivals und unermesslichen Ruhm. Oder wie man bei uns sagt – Wohrhaft gelungen, Meiner!

Das Ding kommt bei Acker raus und wird von euch auf Vinyl bestellt. Damit das klar ist.

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Grandbrothers – Ezra EP

Hörst ja immer nur so BummBumm, haben sie gesagt. Ich so: Nee,nee! – Schön ein bißchen älter, aber im Februar samt Remixe auf FILM erschienen und die 12″ schon wieder ausverkauft. Tickt und tackt und bringt den Nils Frahm gewissermaßen auf den Beat und die Wiese. Zum sonnigen FrühlingsOpenAir gehört eben auch ein bißchen Klavierhouse. Is halt so. Mögen sie nun schreien: zuviel BummBumm oder zuwenig BummBumm. Irgendwas is ja immer.

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Dürerstuben – Freiherr in der Wall

Ja,ja, die Achtziger. Präpubertär hat sich da eine Menge Epicness eingeprägt und so langsam erreichen wir den Punkt, an dem es alles lange genug her ist, um es zu verklären, zu glorifizieren. Dürerstuben taten es just und wir stimmen mit ein. Freitag. Losgehen. Just a man and his will to survive. Macht doch was ihr wollt, wir stalken jetzt prey in the night.

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Marvin Hey & Ferdinand Dreyssig – Chronical EP

Im Kater ist alles ein wenig anders; bunter, verrückter und eben auch musikalischer. Man pflegt dort einen, aus BAR25-Zeiten üernommen Stil, der irgendwo zwischen Zirkus, Freibad und Ferienlager liegt. Kurzum es wird einem leicht gemacht, bei diesem Sound mit zu gehen. Somit war uns diese Truppe immer ein wenig suspekt. Klar, Dirty Döring, Marcus Meinhardt, Sascha Braemer oder Nico Stojan lassen wir nicht links liegen, wenn sie die Decks betreten aber verfolgen tun wir da nun auch nicht jede neue Bretterbude die sich auftut.
Erfrischend wird es dann aber, wenn da einer kommt und mal einfach ein paar Chöre reinhaut und seine Beats verschachtelt. Schlussendlich noch auf seiner ersten EP mit Tempi variiert, dass man sich plötzlich bei den Suol Jungs mit ihren souligen Nummern wähnt nur um dann gradewegs in die volle detroitige Breitseite gehauen zu werden. So machen EPs Spaß. Da ist für jeden was dabei, wie im Zirkus nur ohne nervigen Clown.

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Uhu-Euler – Mixtape einsnullzwölf

Samstag, früher Abend, schwülwarme Luft als Ergebnis eines Tiefdruckgebiets über England und Fusion ist auch noch. Wer da nicht ist, muss dieses Wochenende nicht verloren geben, sondern kann sich den UhuEuler Kollegen mal richtig laut anmachen.
Wenigstens aus der Konserve. Live gab’s den gelenkigen Waldvogel – natürlich – auf dem eben genannten Zeltlager.
Wir sind nicht traurig, sondern drehen an der Technics einen antizipierend sommerlichen JanuarMix auf Anschlag.
Grüße gehen raus an den gruhwie Typen!
Für weiterführende Beknallung hier klicken. Gern
geschehen.

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SOTD: David Keno – Heroes

Aus dem einstigen Newcomer David Keno ist mitlerweile ein fest etablierter Producer geworden. Eine Vielzahl an Remixen und ein stetiger Strom an Neuveröffentlichungen, lassen für uns den Schluss nahe, dass der Junge das mit dem House ernst meint und nicht nur mit seinem Ableton ein paar Regler dreht.
Erhalten hat Keno sich über die Zeit aber den Groove, der auch auf Heroes mit stetigen Piano Chords um die Wette drückt.
Nebenbei ist die EP Heroes/Villains auch so zu empfehlen. Aber das nur am Rande, wir sind hier keine Verkaufsshow.


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SOTD: NU – About Love EP

Neues vom Sonntagabend-Label Katermukke. Diesmal ist es mit Nu wieder ein alter Bekannter, der seine Tracks bei diesem Club sonst zum Besten gibt. Das Erfrischende daran ist, dass auf der 4 Tracks beinhaltenden EP lediglich ein Song nach Zirkus und Konfetti klingt. Das ist für den Bar25 Nachfolger recht ungewöhnlich. Mit La Sirena Negra und Der Kleine Prinz sind zwei schöne verträumte Nummern entstanden, die wir gerne mit Euch genießen wollen.

Nu- La Sirena Negra

Nu – Der Kleine Prinz

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SOTD: Carlo Ruetz – Gipson High

Hat man hier in Berlin auswärtigen Besuch, welcher nicht gerade auf dem neuesten Stand des latest shit des hauptstädtischen uberhypes in Sachen elektronischer Musik ist, dann hört man oft: “lass mal zu minimal Mucke gehen”. Das geht natürlich gar nicht, weiss da der fest gesettlete berliner Partygänger und schlägt dann meistens irgendwas anderes Elektronisches vor. Dass das dann manchmal schief laufen kann, ist zu befürchten. Also auf Nummer sicher gehen und zum Warm werden kurz mal bei Carlo Ruetz reingetuned. So tot kann Minimal ja nun nicht sein.

 

Nachtrag:
der Herr Ruetz ist scheinbar auch für kleine Späße zu haben. Gut oder eher nicht so?

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