Britta Arnold – Sushi Roll EP

Britta Arnold ist Bar25 und die Bar ist Britta Arnold. Die Produzentin hat einen kontinuierlichen Output der uns jedes Mal entzücken lässt. Und bei ihr gibts Druck satt. Folgerichtig ist es da nur, dass Britta dann auch fleißig auf KaterMukke releast.

Sushi Roll ist der typisch vertrippte Sound, der unruhig in den Sonntag Morgen zittert und einen tief unten packt, je nach Lautstärke. Neben dem starken Original geben sich unter Anderem noch Kruse & Nuernberg und Claude VonStroke die Ehre. Letzterer klingt hier fast so, wie von Frühlingsgefühlen übermannt und macht aus der Sushirolle eine locker, fluffige Happy House Nummer. Funktioniert!

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SOTD: NU – About Love EP

Neues vom Sonntagabend-Label Katermukke. Diesmal ist es mit Nu wieder ein alter Bekannter, der seine Tracks bei diesem Club sonst zum Besten gibt. Das Erfrischende daran ist, dass auf der 4 Tracks beinhaltenden EP lediglich ein Song nach Zirkus und Konfetti klingt. Das ist für den Bar25 Nachfolger recht ungewöhnlich. Mit La Sirena Negra und Der Kleine Prinz sind zwei schöne verträumte Nummern entstanden, die wir gerne mit Euch genießen wollen.

Nu- La Sirena Negra

Nu – Der Kleine Prinz

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SOTD: Acid Pauli – Abschied25

Es ist bestimmt gleich wiede offline. Dennoch ein schöner Edit von Acid Paulis Johnny Cash Remix “I See Darkness” um der Bar nochmal Lebwohl zu sagen. In Dirty Dörings Abschiedsset sorgte es auf jeden Fall für feuchte Augen.

Acid Pauli – I See Darkness

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Sascha Braemer & Niconé (Philip Bader, Nico Schwind) – Thänk You (Bar25-14Rec)

Thänk You möchte man sagen an die Bar 25, dass sie zu einem Mythos beigetragen hat, der über der Berliner Technoszene schwebt, dass sie für einige SaSoMo mit erfunden hat. Da wir aber hier nicht auf das gleichnamige und angelehnte Etablissement eingehen wollen, sondern auf das Label nebst Künstler, belassen wir es dabei.

Tech-House-Polka knallen einem Bader, Schwind und Braemer um die Ohren. Wie schon bei Nur Mal Kurz kokettiert man wieder mit dem sonntäglichen “Wohnzimmer” der Berliner Partyszene und scheut sich auch nicht um eine zufällig passende Radiotauglichkeit des Tracks. Jedenfalls wird der entsprechend geschnittene Edit beim Digitalrelease gleich mitgeliefert.

All das ist aber vergessen, schmeisst man Thänk You einmal an. Wir müssen dem Pressetext zustimmen, wenn es heißt, dass sich da ein Bar25-Sound herausbildet. Grooviger Tech-House mit einem Schmunzeln und dem ironischen Einsatz von Vocals, die mal dreckig mal vordergründig mal lachend sind. Mitschunkeltechno auf hohem Niveau. Knackige Beats und eine angezupfte Snare machen hier den 4/4 Takt zum Vergnügen. Der Track hält sich nicht lange mit Peaks oder sonstigen Auf-/Ab- oder Umbauten auf, sondern kommt gleich zur Sache. Warum nicht öfter so?

Die Remixes der drei Herren decken das ganze Spektrum von Minimal, Techno und Deepness ab. Manchmal etwas einfallslos und zu verspult aber dennoch spielbar. Eine schöne Dreingabe ist das Barcapella Tool was für den geneigten Remixer oder Mashupper wohl ein paar neue Möglichkeiten bietet, die Vocals doch einfach mal woanders einzusetzen.

Auf jeden Fall werden wir diesen Song die kommenden Wochen am Ende des einen oder anderen Sets hören.

[rating: 9/10]

Philip Bader, Nico Schwind, Sascha Braemer – Thänk You (Bar25-14Rec) – anhören und kaufen

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