Baumfreund – Klettereule E.P. (AckerDub 028)

Die Naturfreunde aus Mecklenburg-Vorpommern generieren seit geraumer Zeit einen stetigen aber dabei äußerst vergnüglichen Output an tanzbarem und sauberen Sound. Afrika in Wustrow wird hier vom Acker Neuzugang Baumfreund gefeiert. Eleganter und drückend weicher Housesound ist genau, was die Reihe des Sublabels von Acker Rec. abfeiert. Hier liefert der Philodendron. Dezent gesetzte Vocals oder gut gesetzte Soundflächen, die durch fiebrig zitternde Snares auf Temperatur gebracht werden, sind genau das was uns den Regler hochschieben lässt.
Ein solides und tolles Stück Acker kann man sagen.

Sonnenscheinmoment: “Towabo in Togow” (definitiv OpenAir tauglich, auch im Winter)

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Seth Schwarz – Pink Parrot (Casimir von Oettingen Remix)

Deephouse is ja House, der deep ist. Klingt erstmal banal.
Aber das so begriffen zu haben, wie der ExilHallenser Casimir, zeitigt derbe Tracks, wie wir bemerken müssen. Wer zuerst uffta uffta von der Stange antizipiert, wird seine Erwartungshaltungen spätestens ab 1:10 überarbeiten müssen und kennt außerdem wahrscheinlich weder Seth Schwarz, noch den jungen, alten Adel zu gut. Unsere Nadel vibriert. Wenn dann ab 3:25 abgeklezmert wird und der Bass uns diese Perle in die Kniekehlen fährt, geht endgültig einer ab.
Wir prophezeien schwere Drehmomente auf den kommenden Festivals und unermesslichen Ruhm. Oder wie man bei uns sagt – Wohrhaft gelungen, Meiner!

Das Ding kommt bei Acker raus und wird von euch auf Vinyl bestellt. Damit das klar ist.

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Mollono Bass & Friends – Part One

Wir wissen nicht was Herrn Bass dazu veranlasst, sich immer weiter in die Tiefen des dubby, deepen House einzugraben. Fest steht aber, besser als jeder Klondike-Schürfer versteht er es, aus Violine und Gitarre wahre Schätze zu formen. Der Beat ist dabei nur das Gerüst, um das herum Mollono Bass seine, immer hart am Kitsch entlangschrammenden, Soundflächen baut. Das Ganz passiert aber so unaufgeregt, dass man den Eindruck hat, er komponiert seine Tracks mal eben zwischen Wochenendeinkauf auspacken und Blumengießen. Natürlich steckt da einiges Mehr drin, als man beim ersten Hören vermuten kann. Molle, Molli, whatever wir schunkeln mit.

Live bekommt das nochmal andere Dimension (mit anderen Worten, ab aufs 3000°-Festival!)

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Rich vom Dorf – Jodelmops

Bei Acker Records positionieren sie immer wieder Künstler, von dem wir in unserem Berliner Mikrokosmos noch nie was gehört haben aber die scheinbar nördlich von Oranienburg hart abgefeiert werden. Rich vom Dorf ist so einer. Der nimmt einen dann aber auch gleich mit in die örtliche Kneipe und gibt erstmal ein Bier aus. ‘Hello You’ heißt es da und wir fühlen uns willkommen. Alles plätschert fröhlich dahin und das Bier fließt. Anekdoten werden ausgepackt und Kollegen aus dem Nachbarort begrüßt. Für uns ist ja auch Hamburg eher ein ort auf der Landkarte. Nett ists hier, wir verquatschen uns mit Rich und morgen Früh ist dann Frühschoppen angesagt.

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Artenvielfalt – Marzipan EP

Claps und Beats besser four to the floor und dazu eine gute Portion Funk. Mehr braucht es nicht, um uns stumpfe, 4/4 geprägte Technoautisten zu begeistern. Die Artenvielfalt Nummer ist gute Laune, die wir schon von Acker Records oder Stil vor Talent kennen. Wie in den Tagen so mancher Akt kommen die Jungs aus dem Norden der Republik. Ob es die gute Luft oder die eine oder andere Portion Frischfisch ist, wir wissen nicht, welche Stereotype am besten dafür herhält, den Output der Norddeutschen Technoszene zu erklären. So lange aber so tanzbarer Sound dabei rauskommt, fragen wir nicht weiter nach.

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The Micronaut – Schleie

Man nehme eine dem Dubstep entlehnte Bassline und breaky Drums, setze auf das Ganze ein Akira-artig anmutendes Choralsample, halte sich nicht mit “Drops” und derlei Massentauglichkeitsindikatoren auf und wumms – hat einen Knallertrack, der rollt, wie der Osten das nun mal zu tun pflegt.
So macht man das bei Acker Records und wer bisher nur von Mollono.Bass gehört hat, dem sei auch der Micronaut bei seiner Reise ins Ich wärmstens ans Herz gelegt.

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Various Artists – Raubhuhn EP (Ackerdub010)

Ackerdub 10Man kommt sich ja schon langsam komisch vor hier immer die gleichen Labelszu besprechen. Wir sind hier jedoch nur unserem Gewissen unterworfen und wenn dieses Gewissen einfach feststellt, dass beispielsweise Platten aus dem Hause Acker Records einfach gut sind, dann kommen die eben hier rein. Die Raubhuhn EP ist eine kleiner feiner Überblick der Bandbreite von Acker Records diesmal in ihrem Sublabel Acker Dub.

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SOTD: Pupkulies & Rebecca – ICI

Pupkulies & Rebecca machen eben Pupkulies & Rebecca-Sound. Was das aber nun mit dem Acker Records Sound zu tun hat, wissen wir nicht?! Will man sich poppiger positionieren oder feiern die das Zeug in Mecklenburg wirklich? Gut, der Mollono.Bass Remix bringt Altbekanntes an Deepness, aber irgendwie wird man das Gefühl einer Vernunftshochzeit nicht los.
Wie dem auch sei. Allein betrachtet ist der Song schön.

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