Partial Arts – Taifa

Kompakt Release No. 305
Kompakt Release No. 305

“TAIFA beginnt mit einem durchaus ozeanisch anmutenden Ambiente, ausgestattet mit sonnigen Gitarrenlicks und Wal-ähnlichen Drone-Sounds. Sehr bald gesellt sich ein freundlich wackelnder Beat dazu und löst melodische Synthie-Ornamente aller Art aus, zusammengehalten vom rollenden Groove und einer Tendenz zu akustischer Metamorphose. Genau wie die Remixe von Radioslave und Alter Ego zuvor (auf “Trauermusik” und “Telescope”) schlägt der EMPEROR MACHINE EXTENDED MIX eine entschlossen energetische Richtung ein, unter gekonnter Anwendung von hypnotischer Sequenztreiberei und aufgeladenem Geklöppel, um den entspannten Vibe des Originals auf verlockendste Art aufzumöbeln.”

Stark oder? Also das Wichtigste in Kürze: Partial Arts sind Ewan Pearson Al Usher. Der Release kommt mit 2 tracks – also einem Remix anbei (EMPEROR MACHINE EXTENDED MIX ). Der wiederrum hats echt in sich. Wohingegen Taifa selbst, zu verspielt ist und nicht richtig in Schwung kommt, holt der Remix die Kartoffeln aus dem Feuer und macht daraus ein saftiges 500g Steak. Mehr brauchts nicht. Denn das kickt dann auch.

Release: heute

Sound: bisher nicht frei verfügbar (youtube, soundcloud, etc)

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Kabale und Liebe – REALITIVITY LP

Kabale und Liebe - Realitivity
Kabale und Liebe – Realitivity

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als anheimelnde Feuillton-Durchblättere die wir gerne zu sein pflegen, darf natürlich eine Sympathie für das elektronische Konzeptalbum attestiert werden. Und das gibt es in der Tat noch. Abseits des dramaturgischen Dreiklangs von Alk, MDMA und Keta, bieten 4 Takte auch noch Platz zum Ausruhen und Zuhören. Kabale und Liebe traut sich auf das Spielfeld derer, die auch mal den Staub auf ihren Midi-Keyboards wegwischen und nicht gleich das nächste YouTube-Video wegliken. Auf der Realitivity LP wird dem Detroit Sound mit derart saftig platzierten Kicks die Ehre erwiesen, dass das Immergleiche wie runderneuert klingt. Breaks, Hihats die von weich auf hart auf weich schalten und die Nähe zum Acid Sound machen die Platte zum Durchhörer. Achtung: Konzeptplatte also nicht mal eben an die Bar und den nächsten Track abwarten.

Release ist am 31. Mai aber ein paar snippets hat der Herr Liron van Daalen schon mal gucken lassen. Leider nicht einbindbar, aber hier anhörbar

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Ferdinand Dreyssig & Marvin Hey – Coeur De La Nuit (Remixe)

Dreyssig und Hey drehen am ganz großen Rad. Percussion-Elemente, Piano Samples und die Sahnehaube: Kinderchöre. Drunter gehts nicht mehr. Wir finden jedoch, es funktioniert. Somal die Originalnummer mit einer Prise Acid aufgemotzt wurde, dass man eigentlich nur noch wartet, dass irgendwo jemand seinen Kiefer malmt. Coeur De La Nuit ist Vanilleeis mit Pfeffer – es kickt und ist dennoch anders.

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