Rodriguez Jr. – Esperanza (GIANT)

Langsam treibend geht es diesmal los. Ein Intro wie für den Club gemacht. Nur um dann alles in herrlichstes KlickerKlacker aufzugehen zu lassen. Nein der Track ist nicht minimal an sich. Rodiguez Jr. spielt aber mit den Elementen dieses Subgenres. Sphärische Soundpattern schieben sich über die Bassline, werden verzerrt, fast zerrissen, um dann wieder in bester Samplemanier zusammengesetzt und weiter über die Arrangementwiese getrieben zu werden. Jedoch fehlt dem Song ein wenig der letzte Biss, wie man es von den etlichen anderen Rodriguez Tracks gewohnt ist. Vielleicht müssen wir aber nur runter kommen und mal vier, fünf BPM runter schrauben.

Der zweite Track “Chicky Chicky” ist da noch solides Techhouse. Bouncend der Bass – irgendwie geht der in die Beine –  ein paar Sampleschnipsel. Es passiert nicht viel und das ist vermutlich auch die Schwäche. Aber es ist ja auch nur eine “B-Seite”

Rodriguez Jr. – Esperanza anhören und kaufen (ab 10.01.2010)

[rating:4/5]

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Sven Väth im laut.de-Interview anlässlich seiner Compilation “The Sound Of the 10th Season”

In der mittlerweile 10. Folge der Webserie “After Hours” bebildert 3min.de die Berliner Freifeiergemeinde. Für einige nichts Neues und für andere vielleicht the Ubercoolberlinthing

Jan vom Berlin Mitte Institut hat seine Diplomarbeit online gestellt: “Wie entsteht Neues bei der Produktion elektronischer Tanzmusik im Homerecording-Studio?” – steht noch auf meiner Must-Read-Liste

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Musik Video = Filmtrailer – Wiesel & Captain Koma (The Year Of The Pig)

Powder and Louder warns. Dicker Scoop. Da bekommt so ein kleines und neues Label wie PaL die Aufmerksamkeit die es verdient, in dem es einfach die Musik zu dem, im Februar 2010 erscheinenden, Film “Wie alles endet …” beisteuert.
Ach ja, der Sound lässt sich am besten mit folgendem Youtube-Zitat beschreiben: “hört sich an wie eine hexenjagd auf ACID. habt ihr noch ´nen besen?”

oder einfach video anhören/gucken

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Könnte ein Hit werden 2

Zu diesem Song brauch ich nichts schreiben. Alles aber auch wirklich alles wurde dazu gesagt, getanzt und genossen. Âme mit “Rej” kann Schlussakkord sein oder Höhepunkt. Der Track versöhnt alle und doch lässt er jeden einzeln abtauchen.
Wir persönlich finden ja den Pasta Boys Remix noch ein kleines Stück fetter. Gerne sollte auch er hier seinen Platz finden. Es scheint aber keine, wirklich bedenkenlose, Quelle dafür zu finden. Somit gibt es das Original nebst einiger weiterer mehr oder weniger “interessanter” Remixe:

Âme – Rej

Quentin Harris Mix

Gutter Mix – sehr minimal. Stil und Machart erinnern mich irgendwie an die Verwurschtelung bekannter Hits (Pop, Rock, etc.) in der Trance- und Hardflor/Gabbaszene

A Hundred Birds Remix – Violinen und Gitarren; wers mag…

dr. //\\//itro’s Re-Make – Remake eines Youtube-Nutzers. Klingt wie das Mashup aus ach was weiss ich

Richie Hawtin Remix – Herr Hawtin hat mal tief in der Minus Soundkiste gewühlt und an seiner Loopmaschine gespielt (die er ja so mag)

G.A.S. Edit – drüber sprechen mit den lyrischen Standardrepertoire des des Ibiza-House “touch me, feel me, need me desire usw. usf.) ist ja fast ein eigenes Stilmittel.

sollte ich etwas übersehen oder vergessen haben, wird es selbstverständlich nachgereicht.

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Ramon Tapia – Sunka Sanka Pt. 2 (GSR095)

Bei Great Stuff Recordings ist man ja geneigt an Namen wie Tomcraft oder Lützenkirchen zu denken. Ganz zu schweigen von den diversen Sub-Labels, die immer wieder für interessanten Output sorgen.
Aus dieser Münchner Ecke in Technodeutschland hat sich aber, gar nicht so neu, Ramon Tapia aka El Carlitto immer mehr hervorgetan. Mit seiner Sunka Sunka Part Two EP hat er uns aber nun endgültig überzeugt. War sein Sound vorher eher als Techno einzuordnen und lockte mehr den geneigten Bierdeckeltänzern und Rhythmuspfeifern auf die Tanzfläche, wird das Spektrum nun erweitert. Das funktioniert am schnellsten mit einem Remix. Den hat Super Flu beigesteuert und uns umgehauen. Der “Grüne Schlüpfer Remix” geisterte zwar schon vorher in diversen Sets umher, jetzt findet er sich nun ganz prominent auf dem Artwork der GSR 095. Ein Frosch im grünen Schlüpfer – ganz doll lustig.
Nein wirklich. Der Remix erweitert das Bläsergesample des Originals “Colorz” und gibt ihm einen staccatohaften Drive der auf seinem Höhepunkt mit einem kleinen, digitalen Leierkasten konterkariert wird. Herrlich! Kein Gestampfe und Gezappel sondern Lachen, Springen, fröhlich sein. Wenn das Selbstironie des Techno ist, dann bitte mehr davon.
Das Original “Colorz” dürfte hinlänglich bekannt sein und es hat seine Adoleszenz hinter sich und kommt housiger und freundlicher rüber als manch andere Nachbarschaftsbesuche von Ramon Tapia.
“Start It Up” und “The Digg” sind da schon wieder Tapiaesk (wenns denn sowas gäbe). Progressiver, technoider aber sehr sauber und kraftvoll. Ein definitiv guter Jahresabschluss.

PS: Bei juno gibt es von Jamada noch einen exklusiv-track dazu. Der so klingt wie er heißt: Deep In The Jungle mix

Die EP [rating:3.5]
Super Flu Remix [rating:4.5]

Ramon Tapia – Sunka Sanka Pt. 2 hören und kaufen

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Tracks On A Map

Google Maps-MashUps bieten oft nette und interessante Möglichkeiten, mehr über die unmittelbare Nachbarschaft oder gleich die ganze Welt zu erfahren. Das dachten sich wohl auch die Leute von soundcloud und bieten nun die Möglichkeit die eigenen Songs und Mixe, welche auf Soundcloud gestellt wurden, mit einem GeoTag zu versehen um eine Weltkarte junger Musik zu erstellen.
Auf Tracks On A Map kann man nun seine ganze individuelle musikalische Weltreise beginnen. Noch ist es recht europalästig. Aber ein paar nette Akustikperlen aus Südafrika versprechen, dass es noch viel zu entdecken geben wird.

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