Archived entries for Dröhner zum Mitnehmen

SOTD: Jai Paul – BTSTU (Edit)

Schräges Cover, starker Sound und genau richtig sich an einem Sonntag langsam wieder einzugrooven. Sicher wurde Jai Paul mit seinem Cover von Drakes ‘Dreams Money Can Buy’ (oder war es anders herum) BTSTU schon überall durchgereicht. Nur halt eben nicht bei uns. Also fahren wir die Maschine mal langsam wieder hoch und nicken mit dem Kopf

Fulgeance – Glamoure

Dreckige Synths schmieren über Start/stop-Sounds und als hörten wir klassischen Dubstep, kriegen wir noch ordentlich eine geklatscht. Schon ein bißchen älter, aber der französische Producer “Fulgeance” dürfte dennoch nicht allzu vielen ein Begriff sein. Das Video konterkariert die “Döörtigkeit” (5 Sterne) des Sounds mit einer nicht ganz stimmigen, halberotischen Hochglanztennispartie zweier Damen. Let’s play.

SOTY: John Cage – 4’33

Das Jahr war schnell und laut, Techno ist schnell und oft sehr laut. Umso ruhiger gehen wir hier den Jahreswechsel an. Kein Geknalle und Gegröhle. Wir feiern nicht den heißesten Scheiss vom trendigsten Label ab oder empfehlen die deepste Bassline. Nein, wir halten inne. Versuchen mal durch zu atmen und Kraft zu sammeln. Versteht uns nicht falsch, wir wollen hier nicht irgendwelche Vorsätze für das Jahr 2012 bringen oder durchblicken lassen, wo es bei uns hin geht, nein wir wollen nur Stille.

In diesem Sinne gibt es jetzt Kunst auf die Ohren. John Cages 4’33 in der Orchesterversion und für all die, denen es zu pompös oder oldschool ist, haben wir auch noch in eine wunderbar verschwurbelte und pumpende Dupstep-Version (sic!) und eine schnellere und dementsprechend kürzere Death Metal Version drauf gepackt.

Happy New Year

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Fink – This Is The Thing (EL-B’s Digital Remix)

Irgendwie geil.

Oh Christmas mit Skrillex

Den 4. Advent begehen wir heute mit 35.000 LEDs, Skrillex, Dubstep und einer guten Prise insanity. Auch wissen wir nicht, was abegfahrener ist: Der Sound oder die Person, die ihr Haus dermaßen dekoriert. Hauptsache es kracht.

Snareophobe ‘I Double L’ (feat. Eva Lazarus)

Immer wieder durch seine prägnanten Videoarbeiten für verschiedenste Künstler der Kategorie “heavily underrated” aufgefallen, hat Dowdenboy nun ein weiteres Leckerli parat. Snareophobe aus Bristol haben mit Dub Mafias Sängerin Eva Lazarus diesen schwerwiegenden 4,51er Riegel gebacken bekommen. Der schwimmt nicht in Milch. Muss er auch nicht.

Ein großes Danke an DaLi aus Leipzig dafür!

DELS – Capsize

Man ist nicht untätig bei BigDada. Das jüngste Album von Roots Manuva blieb zwar hinter den Erwartungen zurück, allerdings versammeln sich auch andere talentierte Rapper unter diesem altehrwürdigen Grime-Label. Mit DELS hat BigDada einen wahren Glücksgriff getan. Der experimentelle Musiker und Grafikdesigner brachte im Mai sein Debutalbum “GOB” auf die Welt, die Eltern sind stolz und einige tausend Views auf Youtube hat das sehr gelungene Stück “Capsize” mit obig erwähnten Roots Manuva auch schon. Da geht noch was, finden wir und servieren es euch zum Wochenstart. “We need to stick together.” Gerade zur Weihnachtszeit.

Robot Koch – Glassdrops

Einer der Besten, die Berlin zu bieten hat. Da muss man nicht mehr sagen. Ausführliches Review seiner “The Other Side”EP (Okt. auf Project Mooncircle) folgt.

Robot Koch – Glassdrops (Official Music Video) from editude pictures on Vimeo.

Richelle – Somewhere Secret

Ein komplexer Banger aus Brüssel wobbelt uns auch hierzulande durch die Weihnachtszeit. Das Label PelicanFly beschenkt uns vorfristig und wir wundern uns nicht, dass die letzten Blätter von den Bäumen fallen. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft kommt Richelles “On the Track” EP raus. Wer eine anständige Anlage unter der Tanne hat, kann sich doppelt freuen.

Dark Sky – The Lick – (50 WEAPONS014)

Gibt so Titel, die muss man erstmal wirken lassen. Nicht so huh ja geil und gleich wieder mit dem nächsten Brett aus dem Zwischenspeicher geprügelt. Wir entschleunigen das Ganze mal ein bißchen mit einem weniger bekannten Track von Dark Sky’s “Radius EP”, welche wiederum auf Modeselektors recht bekanntem Label “50 Weapons” bereits im Juli erschien. Und bitte.

The Lick – (50 WEAPONS014) by Dark Sky



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