DJ Rashad – I don’t Give A Fuck

Soll ja keiner denken, wir wären nicht total harte Typen, hier bei TDDK. Sind wir nämlich. Total. Echt.
Und wie es sich für ebensolche gehört, pumpen wir harte Beats aus unserer Altbauwohnung im Kiez. Is klar.
Dj Rashad macht Storytelling in bester Ghettobeatsmanierlichkeit. All eyez on him, sagen wir mal so.
Und geben keinen Geschlechtsverkehr.
Demnächst auf Hyperdub.
Immer dran denken – we all go down, unless we stay together.

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Gui Boratto – Too Late

Gui Boratto liefert wieder. Die Too Late EP macht die Entscheidung für einen favourite Track schwer. Der gleichnamige Track “Too Late” schmückt sich wie ein Wolf mit Glitzer im seichten Housegesäusel und bringt dann eine sauber produzierte Bassline, dass unsere Kaffeetasse wackelt. Hier wird Open Air Material geliefert.
Heimliches Liebling ist aber “We can Go”. Unruhige Hihats und ein Synthie auf Acid sorgen geben uns das gefühl, dass es völlig ok ist auch mal einen Gui Boratto anzuschmeissen. Der Typ ist einfach vielseitig.

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GRAZE – TheSust / Graze EP (NK 42)

Kanada mal Techno machen. Der musste sein. Die Graze EP vom gleichnamigen Musikantenduo könnte sich unserer Meinung zufolge größerer Bekanntheit erfreuen und daher schreiben wir jetzt was darüber. Damit das dann so kommt.
Deep, trippy, mal flächig, mal gerade, mal rolling beats vom Feinsten – fast jeder Song irgendwie anders als herkömmliche Elektronikmusikprodukte kommt diese geile Scheibe angeperlt und wir feiern das selbstredend hart ab.
“TheSust” entwickelt sich vom auffällig unauffälligen Ambient klicker klicker klimbim Sound zu einem groovig – bassigen Houseschuh, mit dem sichs wunderbar durch die Gegend schwoofen lässt. “Cathode Bias” macht einen auf deepen Chill, doch es kommt anders. Holzauge sei wachsam, denken wir uns. Von “Ques” und “Dexires” werden wir oben gehalten, wobei ersteres noch das womöglich handelsüblichste Stück House der Scheibe ist und letzteres schon wieder von schönen Breaks und dubbigen Einflüssen profitiert. Vom letzten Stück, sinnigerweise “On Board” genannt, werden wir nach diesem Ritt wieder sanft abgesetzt.
Graze beherrschen sowohl die leisen als auch lauten Töne, hoch- und tiefstapeln, vorder- und hintergründig agieren sie, es klickt, schwingt, rumpelt, dröhnt und schiebt, dass es festlichste Freude ist. Eine sehr präzise Architektur, ja, Erzählstruktur zieht sich dabei durch alle Titel, welche sich herrlich dezent in die Synapsen bohren, wie sie sich fast unmerklich aufstapeln, ihre Elemente zueinander in Beziehung treten und dabei direkt konversierend wirken – mehrmaliges Hören macht die Sache demnach nur noch geiler, was für herkömmliche Elektronikmusikprodukte nicht immer gilt. Neben den Erste Sahne Arrangements sollen auch die knackigen, kristallenen oder auch massiven Sounds nicht unerwähnt bleiben, die auf allen Frequenzbändern richtig gelungen daherkommen – nichts fängt zu früh an oder hört zu früh auf, sprich hat keinen richtigen Körper, wie man beim Wein so schön sagt. Eine grundehrliche Mineralsituation, gewissermaßen.
Meisterlich gemastert und dramaturgisch pointiert haben die beiden gewieften Burschen Christian Andersen und Adam Marshall von NewKanada unserer Meinung nach alles richtig gemacht und falls jetzt irgendwer “blöde Avantgardescheiße und nix alltags- oder floortauglich” oder sowas kreischt, sollte das allseits souverän wegignoriert werden.
Wir stellen mal den Hit vor, aber persönlicher Anspieltipp ist “Cathode Bias“, welches lustigerweise die geringste Klickzahl auf Youtube verzeichnet, obwohl es sich um einen äußerst starken Track handelt.

Fazit: Ei der Daus! Diese EP zwiebelt. Und es ist dieser geile Schmerz.

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Cloud Boat – Youthern

Vor einiger Zeit haben wir hier schon einmal die Jungs von CloudBoat gefeiert, nun sind sie endlich mit einem Album am Start und wir garnieren den Fusionsonntag mit ihrem elegischen Video “Youthern”, passend zur dankbar-verträumten Melancholie der Abreise. Am EQ könnte man bei 100Hz etwas tiefer stapeln, aber hauptsache das Ding brummt überhaupt. Wem James Blake und Mount Kimbie zu Mainstream sind, schippert eine Runde mit diesen Kollegen. Ay, ay.

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DJ-Sets zum selber hören (Hanne & Lore, Robag Wruhme, DJ Koze)

Heute wird weltweit die Fête de la Musique gefeiert. Eine Gelegenheit mal den musikalischen Horizont zu erweitern und sich vielleicht einen Tag vom 4/4-Takt zu lösen. Dem haben wir uns auch verschrieben und versuchen bei der Setauswahl fürs Wochenende mal ein wenig weiter im Gemüsegarten spazieren zu gehen:

Keinemusik Radioshow with David Mayer

Monaberry Podberry – Hanne & Lore

Kugelwruhme – Robag Wruhme

Diynamic Radioshow – Ost & Kjex

FACT Magazine / FACT Mix – DJ Koze

DJ Mag Mix- Florian Meindl

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Bryan Kessler – Hands Full Of Black Color

Da bringen die bei Get Physical so eine Newcomer Compilation (Tracks) raus und dann ist nahezu jeden Nummer ein Bringer. Zugegeben der Output bei GPM ist zwar hoch aber unserer Meinung nach nicht immer auf gleich hohem Niveau.
Die Bryan Kessler Nummer jedenfalls groovt hier sehr subtil rum und gefällt.

‘Tracks’ Playlist
01. Bryan Kessler – Hands Full Of Black Color
02. MANTU feat. Adeline – Next Gen
03. IOAKIM SAYZ – When It Was Good (Julian Ganzer Remix)
04. Stereo.type – Momento
05. MAD ! – All Gods Love feat. Antranita (Original Mix)
06. ACUMEN – Copie Conforme
07. Hector Couto – Get Into The Groove
08. DJ Hal – Agent Elastic
09. Palma & Salvatierra – Spend The Night
10. Julio Victoria feat. Steinlausky – Some Sense
11. V.A. – Continuous Mix by MANTU

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Marvin Hey & Ferdinand Dreyssig – Chronical EP

Im Kater ist alles ein wenig anders; bunter, verrückter und eben auch musikalischer. Man pflegt dort einen, aus BAR25-Zeiten üernommen Stil, der irgendwo zwischen Zirkus, Freibad und Ferienlager liegt. Kurzum es wird einem leicht gemacht, bei diesem Sound mit zu gehen. Somit war uns diese Truppe immer ein wenig suspekt. Klar, Dirty Döring, Marcus Meinhardt, Sascha Braemer oder Nico Stojan lassen wir nicht links liegen, wenn sie die Decks betreten aber verfolgen tun wir da nun auch nicht jede neue Bretterbude die sich auftut.
Erfrischend wird es dann aber, wenn da einer kommt und mal einfach ein paar Chöre reinhaut und seine Beats verschachtelt. Schlussendlich noch auf seiner ersten EP mit Tempi variiert, dass man sich plötzlich bei den Suol Jungs mit ihren souligen Nummern wähnt nur um dann gradewegs in die volle detroitige Breitseite gehauen zu werden. So machen EPs Spaß. Da ist für jeden was dabei, wie im Zirkus nur ohne nervigen Clown.

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SOTD: Motor City Drum Ensemble – Send a Prayer

Das Motor City Drum Ensemble, unter Kennern auch MCDE und für uns: der verrückte Typ mit den freshen Sounds (naja fast) und für Freunde Danilo Plessow (für uns nicht), hat mal wieder geliefert. Schwurbel-House (das ist nun wieder von uns) mit tiefer Fleischeinlage, dass das Testosteron in dem Track auch von den Vocals nicht weniger wird und einen in jedem Zustand über die Tanzfläche schiebt. Detroit lässt grüßen. Der Einfachheit halber wäre die EP Send A Prayer wohl mit Brett am besten beschrieben.

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@DJsComplaining – Twitter Whining

How To Get DJ Gigs In Unlikely Places

The DJ Jesus Pose: A Joke, Or A Secret Weapon?

“Letztens erzählte mir der Veranstalter auf einem Festival in Kroatien, dass ein DJ danach verlangte, mit einem Mercedes abgeholt zu werden. Das Problem war nur, dass es in dem kleinen Nest gar keinen Mercedes gab. Zum Glück sind die Leute in meinem Umfeld anders. Ziemlich das Gegenteil der Swedish House Mafia.”

Londons new Venue – Oval Space

 

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