Spatial – Deconstrictivist Dubs 12″

Ach ja Dubstep, da ist diese Musikrichtung noch keine 15 Lenze alt und es ist schön zu sehen, wie sich die Menschen daran reiben. Wie Ausdifferenzierungen und ihre Begrifflichkeiten aufspringen wie Knospen einer kürzlich entdeckten Pflanze. Und schon haben die Gelehrten unter den Bassbotanikern verschiedene Arten ausmachen können: Da gibt es also die Brostep-Blume, die zwar durch schöne Blüten auffällt und ihre Opfer damit anlockt, um dann mit ohrenbetäubendem, kratzigem Lärm die Nüsse vom Stamm zu schütteln. Oder aber die Pilzverwandte Deep-Dolde, welche zur Auflockerung des Erdreichs niederfrequente Wellen erzeugt, um besser Wurzeln schlagen zu können. Eine ebenso klassische, wie geduldige Version, die, einmal im Humus etabliert, kaum mehr zu entfernen ist. Wobei wir 2 der wichtigsten Hauptarten schon identifiziert hätten, die sich aber wie alle Pflanzen dieser Art herbasitär auch vermehren können und kaum einer anderen Sippe verschließen. Wobei die Brosteppia disturbia bei einer Kreuzung meist dominant auftritt, während die Dolde hintergründig ihr Genom in andere Pflanzensorten viral einschmuggelt. So entstehen in epidemischem Muster ständig neue Arten, manche sterben schnell wieder aus, andere sind aus der Flora kaum mehr wegzudenken. Wir bleiben neugierig.

Hier also ein Beispiel, wie auch die Housezynthie, Funksythie und Garagebera Spuren des DeepDoldenDNS abbekommen haben. Diese Knospe platzt am 18.06.12 und lässt sich auch Indoor züchten. Danke an die Forscher von WellRoundedRecords.

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