Agoria – Impermanence (IF1013)


Das Agoria mehr kann als “nur” Techno war ja spätestens nach der Carl Craig Nummer Speechless klar. Jetzt wird mit Impermanence nachgeliefert. Wenn man den Albumtitel mal positiv nimmt, dann ist das Album die Synthese aus einem unbeständigen Schaffen von Agoria.

Ganz besinnlich geht es mit Kiss My Soul featuring Kid A los. Ein Pianosolo und zarter, ja fast zerbrechlicher Gesang. Ein Titel den man eher am Ende des Albums vermutet hätte. Falsch gedacht. Es bildet einen athmosphärischen Einstieg in diese deepe und verträumte LP. Impermanence ist gespickt von kleinen und großen Momenten. Hitpotential haben viele Tracks aber schaffen wird es wohl nur die Carl Craig Nummer. Agoria, der mit seinem Label Infiné ganz nebenbei auch noch sein Albumdebüt feiert, setzt sich die messlatte hoch. Pop und Dance geben sich die Klinke in die Hand und am Ende fragt man sich, ob die Platte jetzt eher Club, Wohnzimmer oder in der Spex anzutreffen ist.

Es ist schwer den Charakter des Albums einzufangen. Zwar gibt es so gut wie keine Temposprünge, alles ist fein säuberlich mit Synthies unterlegt die eine gewisse Tiefe versprechen, ab und zu blitzt ein Gesang auf. Dennoch bleibt auch nach mehrmaligen Durchhören nichts hängen. Auch wenn die LP auf sehr hohem Niveau produziert ist.

[rating: 7/10]

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